41-Jähriger rastet im Klinikum aus
Infiziertes Blut spritzt

(Foto: dpa)

Es lief nicht gut für den 41-Jährigen, aber bis Montagvormittag zumindest ruhig für die Mitarbeiter des Klinikums, bei denen der Mann zu Gast war. Eingeliefert wurde er, nachdem er am Sonntag Alkohol getrunken, Drogen genommen und in einem Bachlauf gelegen hatte. Der 41-Jährige aus dem östlichen Teil des Landkreises war deshalb unterkühlt und in Behandlung.

Am Montag gegen 9.16 Uhr wachte er auf - und "die ganze Sache gewann recht rasant Fahrt", heißt es im Polizeibericht. Denn der Mann "rastete zusehends aus", begann im Klinikum zu randalieren und äußerte Ärzten sowie Pflegepersonal gegenüber Suizidgedanken. Schließlich riss er sich die Infusionsnadel aus dem Arm und verspritzte sein mit Hepatitis B infiziertes Blut im Umkreis.

Erst im Beisein von Polizisten beruhigte sich der 41-Jährige. Die Stadt Weiden wies ihn schließlich ins Bezirkskrankenhaus ein.
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