50jähriges Jubiläum der Maria-Waldrastkirche mit Bischof Pappenberger
Höhepunkt zum Abschluss

Der Neubau der Maria Waldrastkirche im Aufbau (Bilder und Dias schenkte mir vor Jahrzehnten Pfarrer Dietl).

Die Menschen tummelten sich an jenem 16. Oktober 1966 in Weiden-West. Die Kirche Maria Waldrast wurde geweiht. Ein halbes Jahrhundert später will die Pfarrgemeinde an dieses Ereignis erinnern. Am Sonntag dürften deshalb wieder viele Gläubige in den Westen strömen.

(kzr) Es wird ein Höhepunkt und ein Abschluss. Seit einem Jahr schon begeht die Pfarrgemeinde mit verschiedenen Veranstaltungen das 50-Jährige. Auch ein Jubiläumsbaum vor der Kirche, aufgestellt von Helfern rund um Richard Mark, erinnert an das Ereignis. Die Feierlichkeiten beschließt nun am Sonntag, 16. Oktober, um 10 Uhr eine Pontifikalmesse mit H.H. Weihbischof Reinhard Pappenberger, Chor und Bläsern.

Geselliges im Pfarrheim


Parallel gibt es außerdem in der Unterkirche einen Wortgottesdienst für Kinder. Ab der Gabenbereitung nehmen die Kinder an der Pontifikalmesse in der Pfarrkirche teil. Danach folgt ein Stehempfang auf den Kirchplatz für alle. Dabei wird auch die Handarbeitsgruppe des Frauenbundes St. Elisabeth "Gestricktes, Genähtes und Gebasteltes" zum Verkauf anbieten. Der Erlös geht an einen guten Zweck. Nach einem Mittagessen für geladene Gäste dürfen sich die Gläubigen nachmittags Kaffee und Kirwakücheln im Pfarrheim schmecken lassen.

Rückblick: Am 16. Oktober 1966 konsekrierte der damalige Regensburger Diözesanbischof Dr. Rudolf Graber unter großer Teilnahme der Bevölkerung die neu erbaute Kirche mit dem Namen Maria Waldrast. Nötig gemacht hatten den Neubau die schlechte Bausubstanz des alten "Waldrastkirchleins" sowie die stark anwachsende Bevölkerung in Weiden-West. Heinz Meckler aus Weiden war mit der Architektur der neuen und größeren Kirche beauftragt worden. Die Bauarbeiten übernahm die Firma Striegl. Sie begannen 1964.

Am 28. März 1965 folgte die Grundsteinlegung durch den Päpstlichen Hausprälaten Domkapitular Augustin Kuffner. Am 11. Oktober 1966 wurden die neugeweihten Glocken Elisabeth und Josef aufgezogen. Im Jahre 1985 gab es eine Innenrenovierung mit Neugestaltung des Altarraumes und Altarwandmosaik. 1995 wurde schließlich der Mosaikkreuzweg von Benedict Schmitz angebracht. Damit erhielt die Kirche ihre heutige Ausgestaltung.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.