54-Jähriger bietet seltsames Versöhnungsgeschäft
Handel ohne Hasch

Vom Verhalten her, könnte man vermuten, der 54-Jährige hätte Hasch geraucht. Eine Durchsuchung durch die Polizei blieb allerdings ergebnislos. Und die kam so zustande: Am Donnerstag kurz nach 18 Uhr traf der Landkreisbürger auf dem Bahnhofsvorplatz auf einen 18-jährigen Weidener. Erst gab er vor, den jungen Mann von einer früheren Arbeit her zu kennen, wandte dann laut Polizeibericht überraschend "diverse schmerzhafte Verteidigungsgriffe" an und nahm ihn schließlich in den Schwitzkasten.

Wie sich so etwas wiedergutmachen lässt? Nun nach Ansicht des 54-Jährigen offenbar, indem man dem Angegriffenen "Gras" verkauft. Das jedenfalls bot er laut Polizeibericht zur Versöhnung an. Doch der 18-Jährige machte von dem Angebot keinen Gebrauch. Die am Bahnhof stationierte Bundespolizei entdeckte den Angreifer kurz darauf in einem Spielcasino, nahm ihn fest und übergab ihn an die Polizeiinspektion Weiden. Dort wurde er durchsucht, allerdings ohne dass die Beamten Rauschgift bei ihm entdeckten.

Gegen den 54-Jährigen wird dennoch nicht nur wegen Körperverletzung ermittelt, sondern auch wegen eines Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz. Denn die Polizei unterstellt ihm ein Vergehen des versuchten Handeltreibens.
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