70 Jahre "Der neue Tag": Onetz bei Facebook
Auf Augenhöhe - auch im Internet

Über 31 000 Abonnenten hat die Onetz-Seite bei Facebook. Screenshot: üd

Nie zuvor war es Lesern so einfach wie heute möglich, die journalistische Berichterstattung zu kommentieren und Kontakt zu Redakteuren aufzunehmen. Das Internet und die sozialen Medien haben professionelle Berichterstatter und Leser noch näher zusammengebracht. Wenn sie klug damit umgehen, können beide Seiten davon profitieren.

Gut 30 000 Menschen haben die Facebook-Seite von Onetz, dem Internetauftritt des Medienhauses "Der neue Tag", abonniert. Dort verfolgen sie nicht nur die Nachrichten, sondern kommentieren sie, diskutieren miteinander und geben der Redaktion Rückmeldung. Redaktionelle Berichterstattung ist keine Einbahnstraße mehr. Das hat man auch im Medienhaus "Der neue Tag" erkannt.

Über die sozialen Medien, allen voran Facebook, erreichen uns nicht nur zahlreiche Kommentare zu Beiträgen aus der Zeitung und dem Onetz, sondern wir rufen unsere Abonnenten auch dazu auf, uns ihre Sichtweise zu erzählen oder bei der Recherche zu bestimmten Themen zu helfen. Ganze Beiträge haben wir nur deshalb realisieren können, weil unsere Community wertvolle Tipps gegeben oder gleich aktiv an der Geschichte mitgewirkt hat. Gleichzeitig sind die Rückmeldungen in Form von Kommentaren, "Gefällt mir"-Angaben und geteilten Beiträgen auch eine Art Seismograph für uns: Welche Themen kommen gut an, welche eher nicht? Wo besteht Diskussionsbedarf, den wir in der Berichterstattung aufgreifen sollten? Welche Fragen könnte man Gesprächspartnern noch stellen? Und wer kennt sich mit bestimmten Themen besonders aus? Eine gut gepflegte Community kann für die redaktionelle Arbeit wertvoll sein und sie besser machen - auch durch konstruktive Kritik an veröffentlichten Beiträgen.

Apropos gut gepflegt: So eine Online-Gemeinschaft macht natürlich auch Arbeit. Wir sichten jeden einzelnen Kommentar. Hunderte sind es jede Woche. Wo angebracht, reagieren wir, wo nötig, moderieren wir, und wenn es gar nicht anders geht, müssen wir Kommentare entfernen - der sachlichen, konstruktiven und angenehmen Atmosphäre zuliebe.

Das Online-Team des Medienhauses tut dies mit Herzblut. Es gibt aber auch Zeiten, in denen die Moderatoren einer so großen Nachrichtenseite an persönliche Grenzen stoßen, etwa bei Hasskommentaren, Gewaltaufrufen und rassistischen Verallgemeinerungen. Auch solche werden von uns gelesen - müssen gelesen werden. Geduldet werden sie nicht.

Wir möchten unserer Community danken: Für anregende und konstruktive Diskussionen, für wertvolle Rückmeldungen, fürs Mitmachen, für das gemeinsame Lachen und Geschichten erzählen. Weiter so!
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Das Onetz bei Facebook: www.facebook.com/onetz.de
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