9. Diabetikertag in Cafeteria des Klinikums
Leben mit Zucker: So geht's

Karl-Heinz Stupka (von links), Jürgen Spickenreuther, Dr. Susanne Friedrich-Kraus, Prof. Dr. Frank Kullmann und Dr. Georg Aderbauer laden zum 19. Weidener Diabetikertag ein. Bild: Götz

Bereits zum 19. Mal steigt am 9. April das Treffen in der Cafeteria des Klinikums Weiden. "Diese Informationstage geben Betroffenen neue Anstöße im Leben, wie sie selbst etwas bei sich ändern können", meint Diabetiker Karl-Heinz Stupka. Aber auch Interessierte sind beim Diabetikertag genau richtig.

Diabetes ist eine Krankheit, die nicht unterschätzt werden sollte. Stupka ist seit 42 Jahren Diabetiker und weiß, wie wichtig es ist, über die Krankheit Bescheid zu wissen. Daher ist es ihm ein persönliches Anliegen, dass Betroffene am Diabetikertag neue Informationen und Einblicke erhalten.

Veranstalter des Diabetikertags ist die Medizinische Klinik I mit Professor Dr. Frank Kullmann. Mitorganisatoren sind die Diabetologen Dr. Susanne Friedrich-Kraus und Dr. Georg Aderbauer sowie der Diabetikerverbund Bayern mit Karl-Heinz Stupka. Direktor Jürgen Spickenreuther von der gastgebenden AOK ist ebenfalls mit von der Partie.

"Vom Kopf angefangen bis zu den Beinen", beschreibt Stupka die drei Themenschwerpunkte der Veranstaltung. Genauer gesagt ist die Rede vom Gehirn und davon, was der Zucker damit macht. Diabetes bedingte Probleme, die in der Körpermitte auftreten können. Das sind etwa auch erektile Dysfunktion und Blasenfunktionsstörungen. Ersteres sei insbesondere ein Männerproblem und werde häufig unter den Tisch gekehrt, weiß Kullmann. Doch auch für Frauen sind Blasenfunktionsstörungen eine psychische Belastung.

Ein Ziel der Veranstaltung sei, das Bewusstsein für bestehende Probleme zu stärken und den Betroffenen Mut zu machen, das Thema beim nächsten Arztbesuch anzusprechen. Die optimale Schuhversorgung ist ebenfalls thematischer Schwerpunkt. "Die Füße von Erkrankten schwellen über den Tag an. Dann drückt der Schuh", so Aderbauer. Es sei die Aufgabe der orthopädischen Schuhmacher, präventive Maßnahmen einzuleiten und Probleme zu beheben.

Kullmann sieht der Veranstaltung positiv entgegen: "Jeder nimmt ein bisschen was mit", ist er sich sicher.
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