Abschiedsgeschenke für Hilde und Norbert Rothaug
Nicht geht mehr im "Kummerthof"

Neunkirchen. Nach 25 Jahren haben Hilde und Norbert Rothaug den "Kummerthof" in Neunkirchen geschlossen. Der SPD-Ortsverein nutzte seinen letzten Stammtisch im Gasthof dazu, das Wirtsehepaar zu verabschieden.

1991 hatten die Eheleute die Gaststätte vom Vater von Hilde Rothaug, Josef Linsmeier, übernommen. Er hatte den Gasthof seit 1986 geführt. "Wir wurden immer hervorragend aufgenommen, bewirtet und betreut", bedankte sich Ortsvorsitzender Bernhard Meiler für die SPD, die ihren Stammtisch immer mittwochs im "Kummerthof" abhielt. "Es hat sich so eingebürgert, weil am Mittwoch Pizzatag ist. Da haben wir uns gerne an den Tisch gesetzt." Meiler lobte aber auch die gut bürgerliche Küche der Eheleute.. Der Ortsvorsitzende hatte als Abschiedsgeschenke einen Blumenstrauß und einen Geschenkkorb mitgebracht. Zusammen mit seinen Stellvertretern Josef Gebhardt, Alois Schinabeck und der engeren Vorstandschaft dankte er für die stets gute Aufnahme.

Nun sucht die SPD nach einer neuen Bleibe. Nachdem auch das Gasthaus Forster schließt, wird es schwierig am Ort. Eine Hoffnung gibt es allerdings: In Neunkirchen kursieren Gerüchte, dass die Wirtin im Sportheim der TG Neunkirchen einige Tage öffnen kann. Das wäre für die Neunkirchener Vereine ideal, weil sie sonst in den Weidner Westen wechseln müssten.
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