Abschließender Höhepunkt zu den Jahrestagen WAA, Tschernobyl und Fukushima
Großer Ansturm zum Schluss

Wolfgang Herzer, einer der Grüner der Weidener BI gegen die WAA, gab den Schülern Einblicke in den Oberpfälzer WAA-Protest. Bild: hfz

Das Beste kommt manchmal zuletzt. Zum Abschluss der Ausstellung zu den Jahrestagen WAA, Tschernobyl und Fukushima im Rathaus kamen 70 Berufsschüler. Sie waren dazu zu Fuß von der Berufsschule im Stadtteil Stockenhut in die Innenstadt spaziert.

Hilde Lindner-Hausner von der BI gegen atomare Anlagen Weiden-Neustadt freute sich riesig: "Dieser Abschluss für unsere Ausstellung war zwar nicht so geplant, wurde aber durch den Besuch der zehnten Klassen der Europaberufsschule zu einer gelungenen Finissage." Studienrätin Bettina Schemmel habe dies möglich gemacht.

Die Stadt Weiden hatte der Bürgerinitiative das Foyer des Neuen Rathauses für vier Wochen zur Verfügung gestellt. Gezeigt wurde eine Sammlung von Fotografien, Büchern, Videos, Dokumenten, Plakaten und vielem mehr. Hauptmotivation war, den WAA-Bürgerprotest und die Geschehnisse dieser Zeit nicht zu vergessen, sondern der Öffentlichkeit, vor allem jungen Menschen als Teil der jüngsten bayerischen Geschichte zu vermitteln. Die Ausstellung sollte deutlich machen, dass solche Katastrophen noch nicht vorbei sind, sondern andauern und sich wiederholen können. Die Begegnung mit den aufmerksamen und interessierten Schülern machte große Freude", erklärt die BI-Sprecherin.
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