Ärztefortbildung über Diabetes und Herzinsuffizienz
Neue Medikamente

Professor Dr. Frank Kullmann (links) und Professor Dr. Steffen Massberg (rechts) freuen sich über das "Weiden"-Buch, das ihnen Professor Dr. Robert Schwinger als Geschenk überreicht. Bild: hfz

Zum 30. Mal lud die Medizinische Klinik II am Klinikum Weiden mit den Ärztlichen Kreisverbänden Weiden, Neustadt, Tirschenreuth und Schwandorf zur Fortbildung ein. Thema war erstmals die ganze Bandbreite von Prävention (Diabetes), manifester Erkrankung (Herzinsuffizienz) und modernster interventioneller Therapieoption ("Mitralclip").

Professor Dr. Frank Kullmann, Chefarzt der Medizinischen Klinik I, referierte über die Risikofaktoren, die zu Diabetes führen und neue Therapieoptionen. Diabetes mellitus ist ein Hauptrisikofaktor für eine koronare Herzerkrankung, ist aber auch verantwortlich für die Entwicklung einer diabetischen Kardiomyopathie, einer Schädigung des Herzmuskels aufgrund hoher Zuckerwerte.

2016 wurden in Florenz die neuen Herzinsuffizienz-Guidelines vorgestellt. Professor Dr. Schwinger, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, zeigte die neue Klassifikation auf. Eine neue Medikamentenklasse, die ARNI (Sacubitril/Valsartan), bewirkt eine Verbesserung des Gesamtüberlebens bei Herzschwäche. Zudem werden unter dieser Medikation der plötzliche Herztod reduziert und die Herzinfarktrate vermindert.

Der Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie am Klinikum Großhadern, Professor Dr. Steffen Massberg, stellte neueste interventionelle Therapieoptionen zur Behandlung von Patienten mit undichter Mitralklappe vor. Es besteht eine enge Kooperation der Kardiologie am Klinikum Weiden mit Großhadern.
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