Ärzteverbund Oberpfalz Nord will Bereitschaftsdienstpraxis
Ärzte stehen bereit

Das Ziel bleibt: Der Ärzteverbund Oberpfalz Nord verfolgt weiterhin die Einrichtung einer Bereitschaftsdienstpraxis. Erste Gespräche dazu brachten ermutigende Ergebnisse.

Um die Entwicklung hin zu einer solchen Praxis aktiv steuern zu können, sei es wichtig, dass die niedergelassenen Ärzte die Initiative ergreifen, erklärte Dr. Matthias Loew bei der Monatsversammlung des Verbundes. Gespräche darüber mit der Leitung der Kliniken Nordoberpfalz AG und dem Leiter der Dienstgruppe Weiden seien positiv verlaufen.

Gleichzeitig nutzten die Mediziner die Versammlung um eine Bilanz für das zurückliegende Jahr zu ziehen - und zwar eine positive, wie Vorsitzender Dr. Marcus Grüner darstellte. So hätten die regelmäßigen Qualitätszirkel sowie der Oberpfälzer Netztag zur Fortbildung der niedergelassenen Ärzte und medizinischen Fachangestellten guten Anklang gefunden. Beides unterstreiche die fachlich hochwertige ambulante Versorgung der Patienten. Neu etabliert wurden zwei Behandlungspfade zum Thema Schwindel und Diabetes, welche für alle Mitglieder auf der Website abrufbar sind und einen Behandlungsleitfaden bieten.

Dr. Sven Heimburger erklärte, dass bald Kooperationsvereinbarungen mit Physiotherapiepraxen beschlossen würden. Auch hier stehe das Wohl des Patienten im Vordergrund. So soll durch die Kooperation der niedergelassenen Ärzte mit den Therapeuten eine effizientere und zielgerichtete Behandlung ermöglicht werden.

Grüner gewählt


Das Ärztenetz beantragt in Kürze eine Akkreditierung bei der Kassenärztlichen Vereinigung. Die wichtigsten Voraussetzungen seien dank des Engagements einiger Mitglieder erfüllt. Eine Anerkennung käme neuen Projekten zugute, um die Versorgung im ländlichen Raum zu optimieren. Zum neuen ärztlichen Leiter wählte die Versammlung Grüner.

Neue Form des Arztbriefes


Zu den Aufgaben für die Zukunft zählt unter anderem das Projekt "Elektronischer Arztbrief". Dieser soll die innerärztliche Kommunikation sicherer und schneller machen, in einigen Praxen ist er bereits umgesetzt. Diese technische Weiterentwicklung des konventionellen Arztbriefes stellte Netzmanager Dr. Thomas Koch in einer kurzen Präsentation vor. Der Abend schloss mit einem Fachvortrag der niedergelassenen Onkologin, Dipl. oec. med. Claudia Niewenhuys, mit Beispielen innovativer Tumorbehandlungen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.