„Aktiv für nachhaltigen Umweltschutz“: ip³ stellt neues Elektroauto vor
Ziel: E-Mobil

Aktiv für nachhaltigen Umweltschutz: Mit dem neuen E-Mobil möchte das Ingenieurbüro "ip³" zusammen mit Aktionspartnern ein Zeichen für eine CO2-freie Fortbewegung setzen. Bild: frb

Der nächste Wagen steht gleich um die Ecke. Bereit zum Durchstarten. Eine Karte mit eingebautem Chip wird gegen die Windschutzscheibe gehalten. Prompt öffnet sich die Tür des Autos. Die Fahrt kann beginnen. Carsharing mit Elektroautos: Das gibt es bereits in mehreren Großstädten, erklärt Doris Korb von "ip³ - Ingenieure mit Partner" in der Volkshochschule. In Weiden sieht es dagegen mit Elektroautos noch mau aus.

Rund 45 Millionen Autos sind in Deutschland zugelassen. Darunter allerdings nur etwa 25 500 Elektroautos. Ziel der Bundesregierung sei, diese Zahl bis zum Jahr 2020 auf eine Million zu erhöhen, erklärt ip³-Geschäftsführer Stephan Korb, Er setzt sich mit seinem Unternehmen für erneuerbare Energien und Energieeffizienzprojekte ein. In der Max-Reger-Stadt seien 2015 gerade einmal 12 Elektroautos zugelassen worden. Kein Wunder, meint Leonhard Dietrich von der VHS: "Es gibt derzeit keine öffentliche Ladestation in Weiden, die funktioniert."

Kooperation mit VHS


Dabei habe E-Mobilität viele Vorteile. Allen voran die Reduzierung des Schadstoffausstoßes. Aktiv für nachhaltigen Umweltschutz eintreten, das will das Ingenieurbüro. Es habe deshalb in Kooperation mit der VHS bereits einige Projekte zur E-Mobilität ins Leben gerufen. "Jeder muss etwas dafür tun", betont Korb. Ansonsten könne der Ausbau von E-Mobilität und für eine saubere Umwelt nicht funktionieren.

Deshalb ließ auch die nächste Aktion nicht lange auf sich warten. Sie ist 90 PS stark und besitzt eine Reichweite von rund 160 Kilometern: Zusammen mit den Projektpartnern hat "ip³" ein Elektroauto geleast, dem Manfred Müller von "upfront design" ein auffälliges Äußeres verpasste. Anstelle des Tankdeckels ist eine Steckdose zu finden. Ein blaues Kabel verbindet die Logos der Projektpartner, umgeben von Pflanzen und Tieren. "Wir setzen uns gemeinsam mit unseren Partnern für eine CO2-freie elektromobile Fortbewegung ein", erklärt Korb bei der Vorstellung des Elektroautos. Das Stromkabel endet schließlich in einem Baum. Ganz nach dem Motto: "Go green".
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