Alexander Frisch als "Kavalier der Straße" ausgezeichnet
Richtig reagiert

In Koblenz nahm Alexander Frisch die Auszeichnung zum "Kavalier der Straße" entgegen. Mit ihm Bild seine Lebensgefährtin Selma Ülküseven, links NT/AZ-Vertreter Josef Wittmann, rechts Hermann Fetsch, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft. Bild: km

Weiden/Amberg. Dieses beherzte Eingreifen sorgte für Schlagzeilen und fand nun gebührende Anerkennung. Im November 2015 entschärfte Alexander Frisch aus Neustadt/WN auf der A 93 bei Weiden eine äußerst brenzlige Situation. Deshalb zeichnete ihn die Arbeitsgemeinschaft "Kavalier der Straße" jetzt während der Jahrestagung in Koblenz mit Urkunde, Plakette und Anstecknadel aus.

Frisch setzte damals mit seinem VW-Bus zum Überholen eines Fiat an. Aus seiner erhöhten Sitzposition fiel ihm auf, dass die Frau am Steuer des Kleinwagens scheinbar regungslos im Sicherheitsgurt hing. Dem 41-Jährigen war sofort klar, dass hier ernste Gefahr drohte.

Er verlangsamte das Tempo, fuhr neben den Fiat und drückte ihn Richtung Pannenstreifen und schließlich gegen die Leitplanke, wobei er das Tempo weiter drosselte. Schließlich brachte er den Kleinwagen 300 Meter vor der Anschlussstelle Weiden-Nord zum Stehen. Die 38-Jährige aus Niederbayern hatte einen Schwächeanfall erlitten.

Den Schaden am VW-Bus und an der Leitplanke (2000 Euro) übernahm die Kfz-Versicherung der Frau, nachdem NT/AZ-Kavaliere-Geschäftsführer Josef Wittmann interveniert hatte. Die selbstlose Hilfeleistung fand bei der Jahrestagung in Koblenz höchste Anerkennung. Beim Festakt auf der Bastion Ehrenbreitstein zeichnete die Arbeitsgemeinschaft, der 40 Tageszeitungen angehören, über 20 Kavaliere aus ganz Deutschland aus.

Chefredakteur Christian Lindner von der gastgebenden Rhein-Zeitung und Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, würdigten den vorbildlichen Einsatz.
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