Alles für die alte Lok
Förderverein bringt Führerstand auf Vordermann

Weiter mit Volldampf: der Vorstand des Fördervereins mit Chef Helmut Ruhland (vorne, Zweiter von rechts). Bild. R. Kreuzer

Helmut Ruhland bleibt "Lokführer". Als Vorsitzender setzte er den Förderverein für Denkmalschutz gewaltig unter Dampf. Ziel: die alte Lokomotive im Gebiet Zur Centralwerkstätte auf Vordermann bringen. Jetzt kommt der Führerstand an die Reihe.

Der Förderverein hat der Stadt Weiden die Anlage überlassen, den aufgenommenen Schuldensaldo von 20 000 Euro konnte er bis zur Jahreshauptversammlung halbieren. Bei der Neuwahl unter der Leitung von Lothar Höher übernahm Helmut Ruhland wieder den Vorsitz. Weil Alois Hösl als Gründungsmitglied den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden abgab, stellte sich Norbert Dineiger erfolgreich zur Wahl. Kassier bleibt Markus Völkl, die Protokolle schreibt weiterhin Ulla Albert. Als Beiräte fungieren Dietrich Schunck, Bernhard Gröbner, Horst Büllesfeld, Horst Fuchs und Wilhelm Moser. Revisoren bleiben Josef Gebhardt und Günther Mayer. Vorsitzender Ruhland erinnerte an die zahlreichen Aktionen zum Darlehensabbau: Rommé- und Frauen-Preisschafkopfturniere, Baustein-Verkauf, Infostand in der Fußgängerzone und zwei Mehrtagesausflüge. Inzwischen sind auch die Schneefangbleche auf der Überdachung der Lok installiert. Vor dem Denkmal hat die Vorstandschaft eine Edelstahltafel angebracht, auf der die Spendernamen eingraviert sind. Firmen, die das Vorhaben mit mehr als 2000 Euro unterstützt hatten, sind ebenfalls auf einer Tafel verewigt.

Aktionstag im Sommer


Nun werden der Führerstand der Lok noch auf Hochglanz gebracht und der Lok selbst ein neuer Anstrich verpasst. Dazu soll es im Sommer einen "Tag des offenen Führerstands" mit Führungen geben. In einem Grußwort dankte Bürgermeister Höher für die Arbeit. "Die Stadt ist durch die Eisenbahn groß geworden", sagte er und erinnerte an die Zeit von vor 100 Jahren.

Ab 22. Mai führt die Mehrtagesreise zum Plattensee in Ungarn.
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