Alles kann, nichts muss
Großes Ferienprogramm im Jugendtreff "Scout"

Zusammen haben sie ein attraktives Ferienprogramm zusammengestellt: (von links) Jürgen Forster (Kolping-Bildungswerk), Bärbel Otto (Jugendamt), Tanja Koller ("Scout") und Elisabeth Weiß (Kolping-Bildungswerk). Bild: otj

Der Jugendtreff "Scout" ist vieles: Treffpunkt, Chill-Out-Zone, Anlaufstelle bei Problemen und einiges mehr - bisher vor allem in der Schulzeit. Jetzt wird es auch in den Pfingst- und Sommerferien einiges zu erleben geben.

Spielenachmittage, Zeichen- und Foto-Workshops, Actionpainting, "Süßigkeiten selber machen" und Grillen - das sind nur ein paar der Angebote eines wirklich abwechslungsreichen Ferienprogramms, das in den Pfingstferien von 17. bis 20. Mai gilt sowie in den Sommerferien von 1. bis 5. August, von 29. August bis 2. September und von 5. bis 9. September.

Sozialpädagogin Tanja Koller betont, dass es sich bei den Aktionen um offene Angebote handle. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass feste Termine und Verpflichtungen bei den Jugendlichen nicht so gut ankommen." In den Osterferien habe sich dieser Ansatz bereits bewehrt.

Kommen und gehen


Das heißt konkret: An den vorgesehenen Terminen ist das "Scout" für die Jugendlichen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Ob sie bei den Aktionen mitmachen möchten, können sie frei entscheiden. "Die anderen können kommen und gehen, wie sie wollen", erklärt Tanja Koller. Neben den Stammgästen wolle man außerdem Jugendliche ansprechen, die in der Schulzeit bisher nicht ins "Scout" gekommen seien. Und ein weiterer Vorteil der Ferienöffnungszeiten: "Wir haben Zeit für Gespräche mit den Jugendlichen, die im Alltagsgeschäft vielleicht untergehen. Wir wollen deshalb so oft wie möglich zu zweit vor Ort sein."

Das Programm trage auch die Handschrift der "Scout"-Gäste, die viele Inhalte selbst vorgeschlagen hätten - und sich auch in den Kursen selbst einbringen sollten, natürlich auch auf freiwilliger Basis. Aber es gibt einen Plan B: "Wenn das an dem betreffenden Tag nicht klappt, dann lassen wir uns schon etwas einfallen. Dafür sind wir ja Pädagogen", lacht Tanja Koller.

Neben kreativen und unterhaltsamen Inhalten interessierten die Schüler auch handfeste Informationen. "Ein Mädchen hat zu mir gesagt: ,Ich lerne so viel Mist in der Schule, aber Praktisches aus dem Leben nicht.'" Mit "Fit für die Zukunft" erfahren die Jugendlichen beispielsweise, was alles anstehe, wenn sie eine eigene Wohnung bezögen.

Ob die Schüler an einem Angebot teilnehmen möchten, können sie recht spontan entscheiden. Eine Anmeldung sei nicht nötig. Welche Aktion an welchem Tag stattfinde würde rechtzeitig auf der Facebook-Seite des Jugendreffs "Scout" angekündigt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.