Amnesty International und Oberbürgermeister enthüllen Tafel mit 30 bedeutenden Artikeln
Menschenrechte an der Wand im Rathaus

Die Amnesty-Mitglieder Hugo Braun-Meierhöfer und Veit Wagner (von links) enthüllen mit OB Kurt Seggewiß im Neuen Rathaus die Tafel mit den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Bild: Götz
Es ist zwar schon 67 Jahre her, dass sie in Paris verabschiedet wurde. In Rente gehen kann die allgemeine Erklärung der Menschenrechte aber noch lange nicht.Um auch regional auf die große Bedeutung der Erklärung der Vereinten Nationen hinzuweisen, hat Amnesty International eine Aktion gestartet, an der sich auch Weiden beteiligt: Die 30 Artikel der Menschenrechtserklärung sollen in die Rathäuser der Republik gehängt werden. Veit Wagner, Grünen-Stadtrat und Sprecher von Amnesty Weiden, hat nun zusammen mit Oberbürgermeister Kurt Seggewiß im Neuen Rathaus die Tafel enthüllt.

Der Oberbürgermeister Seggewiß habe die Aktion sofort als gute Idee erkannt, sagte Wagner. Darüber ist er froh. "Denn in der Theorie ist beim Thema Menschenrechte vieles klar. In der Praxis ist man aber noch weit entfernt." Seggewiß ergänzte: Besonders beim Thema Sklaverei und bei religiös motivierten Konflikten gebe es Rückschritte: "Menschenrechte sind auch Kompass für das staatliche Verhalten. Auch unsere städtische Verwaltung muss sich nach ihnen richten."

Wer sich engagieren möchte, kann heute um 17 Uhr an der Mahnwache am Oberen Tor teilnehmen. Ab nächster Woche steht im Rathaus auch ein besonderer Briefkasten bereit: Bürger können dort Briefe für politische Häftlinge oder andere entrechtete Menschen einwerfen. Diese gehen an Staats- und Regierungschefs. Amnesty möchte so eine Verbesserung für die Menschen erreichen. Nähere Infos und vorgefertigte Briefe unter briefmarathon.de
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