Ampel in Weiden-Süd seit Mittwochmorgen außer Betrieb
Schutzmänner im Getümmel des Verkehrs

Nur in sorgfältiger Absprache können die beiden Schutzmänner das drohende Verkehrschaos in Weiden-Süd verhindern. Bild: Schönberger

Es gibt Schöneres für einen Polizeibeamten. Verbrecherjagd zum Beispiel. Doch ganz im Dienste der Verkehrssicherheit stellen sich seit Mittwoch morgen die Männer der Polizeiinspektion Weiden. "Nach alter Väter Sitte" regeln sie per Handzeichen den Fluss der Fahrzeuge auf der gefährlichsten Kreuzung der Stadt in Weiden-Süd.

Gegen 6 Uhr fielen die Ampeln auf der Kreuzung der Staatsstraßen nach Rothenstadt und nach Hirschau sowie der Südost-Tangente aus. Problematisch ist die Arbeit nicht nur, weil die Autos denkbar knapp an die "Schutzmänner" heranfahren, sie mit Auspuffgasen und aufwirbelnder Nässe und Schmutz einnebeln: Viele Autofahrer sind auch relativ schnell unterwegs. Besonders die aus Hirschau/Etzenricht heranfahrende Wagen sorgen für kritische Situationen. Die beiden Schutzmänner werden deshalb im stündlichen Wechsel "ausgetauscht". "Unter dieser Anspannung ist das nötige konzentrierte Arbeiten nicht möglich", betont dazu Hans Wurm, der Verkehrssachbearbeiter der VPI Weiden. Übrigens, innerhalb von sechs Stunden war es der Landshuter Spezialfirma nicht gelungen, die Ampel zur reparieren, für die das Staatliche Bauamt Amberg zuständig ist.
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