Appell zum Volkstrauertag in Rothenstadt
Den Schwur erneuern: „Nie wieder Krieg"

"Lasst uns den Schwur ,Nie wieder Krieg' erneuern", forderte Bürgermeister Lothar Höher (Zweiter von rechts) die Anwesenden am Ehrenmal in Rothenstadt bei der Kranzniederlegung auf. Bild: Dobmeier

Rothenstadt. (rdo) Unter Trommelwirbel zogen die Feuerwehr und weitere örtliche Vereine mit Fahnenabordnungen, Bürger und Politiker zum Ehrenmal in Rothenstadt, um am Vorabend des Volkstrauertages der Opfer der Weltkriege zu gedenken.

Bürgermeister Lothar Höher erinnerte in seiner Ansprache an die Soldaten, die an den Fronten fielen und an die Zivilisten, die in der Heimat oder auf der Flucht umkamen. "Auch heutzutage verlieren Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz ihr Leben. Wir dürfen den Schwur unserer Väter ,Nie wieder Krieg' nicht vergessen", so sein Appell. Es gebe Sorgen um den Frieden in der heutigen Zeit. Niemand dürfe den Fehler machen und den Rattenfängern nachlaufen. Nur Freiheit und Demokratie würden den Frieden erhalten. "Es darf nie wieder Gewaltherrschaft geben."

Pfarrer Heribert Englhard erinnerte an die Schlacht um Verdun vor 100 Jahren zwischen Deutschland und Frankreich, die sinnlos viele Menschenleben forderte. Vor 75 Jahren sei dann der Angriff auf Russland erfolgt. Es gebe kaum noch Zeitzeugen die uns heute mahnen können. Darum müssten wir alle am Volkstrauertag die Erinnerung wachhalten. Der Sieg der Liebe über den Hass sei die Hoffnung, die Gott uns gebe. "Christen geben diese Hoffnung nach Versöhnung und Frieden nie auf."

Der evangelische Posaunenchor unter Leitung von Fritz Wieder spielte das Lied vom guten Kameraden und die Deutschlandhymne, die von Salutschüssen begleitet wurde. Der katholische Kirchenchor unter der Leitung von Markus Bäumler umrahmte die Gedenkveranstaltung in Rothenstadt mit gesanglich.
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