"Arche" für schwerstpflegebedürftige Menschen
Warmes, helles letztes Zuhause

Freude über zwei großzügige Spenden: (von links) Diakon Karl Rühl, Sieglinde Flittner (Evangelischer Frauenbund), Pflegedienstleiter Konrad Nickl, Diakon Wolfgang Reuther, Vorsitzende Christa Bock (Evangelischer Frauenbund), Lieselotte Bock, Heimbeiratsvorsitzende Anneliese Hein und Pfarrer i.R. Hermann Bock. Bild: gag
Im Eleonore-Sindersberger-Altenheim wird etwas sehr Schönes verwirklicht: Die "Arche" soll schwerstpflegebedürftigen Menschen ein warmes, helles letztes Zuhause geben. Dafür wurde im zweiten Stock eine eigene Palliativ- und Hospizstation gebaut, modern und gemütlich ausgestaltet.

Über einen frischgrünen Flur gelangt man in einen Aufenthaltsraum mit Küche, mit großen Fenstern für einen sonnigen Aufenthalt und mit einem warmen Vinylboden in dunkler Holzoptik. Die Türen sind extrabreit, liegende Patienten können herausgeschoben werden in die Gemeinschaft. Das Beste aber ist die Lichtdecke mit biologischem Licht direkt über den Essplätzen. Darunter können Menschen, die nicht mehr ins Freie können, eine "Lichtdusche" mit Vitamin D3 nehmen, was bekanntlich gegen Muskelschmerzen, Knochenabbau und Depressionen hilft.

Die Frauen des etwa 80 Mitglieder starken Evangelischen Frauenbundes, Ortsverein Weiden, haben für dieses Projekt "Arche" die stolze Summe von 5000 Euro bereitgestellt. Der Betrag stammt aus den Rücklagen des geerbten und inzwischen verkauften Hauses Luitpoldstraße 7. Mit strahlenden Gesichtern übergaben Vorsitzende Christa Bock und Stellvertreterin Sieglinde Flittner den symbolischen Scheck an die Diakonie und das Eleonore-Sindersberger-Altenheim, vertreten durch die Heimbeiratsvorsitzende Anneliese Hein , Diakon Karl Rühl , Diakon Wolfgang Reuther und Pflegedienstleiter Konrad Nickl .

Einen weiteren großzügigen Scheck über 1000 Euro übergab Pfarrer i.R. Hermann Bock in Begleitung seiner Frau Anneliese . Anlässlich seines Geburtstages hatte er seine Gäste gebeten, anstelle von Geschenken die "Arche" mit einer Spende zu unterstützen. Diakon Rühl, geschäftsführender Vorstand der Diakonie, dankte für die Hilfe. "Damit kann ein wichtiges Projekt mitfinanziert werden." Denn nicht nur die Ausstattung der Station, auch spezielle Schwerstpflegebetten oder die Palliativausbildung, die durch das normale Pflegegeld nicht abgedeckt werden, können damit bezahlt werden.
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