Ausbildungsmesse gibt wichtige Informationen
Für die richtige Wahl

Große Plakate werben für die Ausbildungsmesse 2016. Organisatoren und Kooperationspartner rechnen fest damit, dass die Messe auch in diesem Jahr mehrere tausend Schüler der Abschlussklassen aus Weiden und dem Umland sowie deren Eltern anlocken wird. Bild: Bühner

Früher kämpften die Auszubildenden um Lehrstellen. Jetzt kämpfen Ausbildungsbetriebe um Nachwuchs. Beste Plattform für die Präsentation ist die Ausbildungsmesse, die zu einem Großereignis in der Region geworden ist.

Am Samstag, 16. April, startet die Messe zum zehnten Mal, heuer unter dem Motto "Ausbildung - Fertig! Los! - Finde Deinen Weg in die Zukunft". Diesmal füllen am Veranstaltungstag von 9 bis 13 Uhr 108 Unternehmen die Räume in und um die Max-Reger-Halle. "Längst können wir nicht mehr allen Interessenten einen Platz bieten", sagt Veranstalter Thomas Würdinger, Chef der Arbeitsagentur Weiden, der mit mindestens 6000 bis 7000 Besuchern rechnet.

Wichtige Informationen


Würdinger und seine Kooperationspartner - die Stadt Weiden, IHK, Kreishandwerkerschaft, Wirtschaftsclub Nordoberpfalz und das Medienhaus "Der neue Tag" - sehen für die Ausbildungsmesse in Anbetracht des Nachwuchsmangels anhaltend hohen Bedarf. "Im Vergleich zu den ersten Messen haben sich die Vorzeichen komplett verändert", sagt Würdinger. Während in den Anfangsjahren rein rechnerisch auf einen Ausbildungsplatz gut zwei Bewerber entfielen, sei es heute genau umgekehrt: Betriebe präsentieren sich als attraktive Ausbilder und kämpfen um den Nachwuchs. Die künftigen Schulabsolventen haben die Qual der Wahl unter vielen freien Plätzen. Genau hier setze die Ausbildungsmesse an, sagt Würdinger. Schließlich gehe es darum, möglichst viele Informationen über die erwünschten Ausbildungsberufe einzuholen, um Fehlentscheidungen zu verhindern. Und dafür sei die Messe ein wichtiger Mosaikstein. Dies bestätigen auch alle Kooperationspartner. Ralf Kohl, IHK-Bereichsleiter Ausbildung, betont: "Die Ausbildungsmesse bietet trotz zunehmender Digitalisierung vor allem die Möglichkeit, die Eltern als wichtige Berufswahlinstanz mit einzubeziehen." Gerhard Ludwig und Stefan Rank empfahlen als Vertreter des Wirtschaftsclubs Nordoberpfalz die Messe auch als Infoquelle für den Verbund von Studium und dualer Ausbildung, um so "junge Leute in der Region zu halten". Oberbürgermeister Kurt Seggewiß freut sich, dass die Halle "vollgestopft ist mit tollen Firmen". Kreishandwerksmeister Joachim Behrend betont, dass es gelungen sei, "mit Handwerksbetrieben den Schlörsaal zu füllen".

Eures-Projekt und mehr


Auf das umfangreiche Rahmenprogramm wiesen BIZ-Leiterin Maria Pannrucker und Agentur-Pressesprecherin Karin Hartung als Hauptorganisatorinnen hin. So gibt es unter anderem ein Eures-Projekt mit Schülern aus dem tschechischen Stribro, der Realschule Vohenstrauß sowie Schulvertretern der Region Pilsen, eine "Kompetenz-Ralley" des BFZ, ein Vorstellungstraining der Wirtschaftsjunioren, eine Vortragsserie für Abiturienten und Fachabiturienten sowie zahlreiche Gewinnspiele.

Weitere Informationen gibt es unter: www.ausbildungsmesse-weiden.de
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