Ausgefallene Masken beim Heimatring
Als Osterbrunnen zum Fasching

Spitze Büttenreden, humorvolle Einlagen, begeisternde Narrhalla-Auftritte, fantasievolle Masken - dazu Musik und Tanz. Das alles bot wieder einmal die "lustige Mitgliederversammlung" des Heimatrings.

In der "Almhütte" feierten die Mitglieder und Delegierten der 72 kultur- und brauchtumspflegenden Vereine Weidens ihren Heimatring-Fasching. Ursprünglich hätte er der kurzen Narrensaison zum Opfer fallen sollen. Aber nachdem Vorstandsmitglied Peter Ertl Einspruch erhoben hatte, waren sich schnell alle einig: "Wir machen unsere lustige Versammlung eben diesmal am ersten Dienstag des Monats." Und so konnte Vorsitzender Günther Magerl - als Polizist verkleidet - etwa 80 gut gelaunte "Maschkerer" begrüßen.

Stadträtin Gabi Laurich ließ sich als fesche Piratin mit Seeräuber-Ehemann Manfred sehen. Stadtrat Alois Lukas kam als Mexikaner, und sein CSU-Kollege Hans Forster ließ sich als Marokkaner nicht abschieben. Den Vogel unter den Masken hatte oben genannter Peter Ertl abgeschossen. Er war als "Osterbrunnen" verkleidet und bekam den ersten Preis bei der Maskenprämierung. "Häuptling spitze Feder" und seine Squaw kamen auf den zweiten Platz, "Hexe" Inge Walter auf den dritten.

Mit der Geschichte "Wie's im Paradies zuging" begeisterte Dr. Axel Poy, der Delegierte der "Schlaraffia", die Gäste. Stadträtin Sabine Zeidler, "Höhe 309"-Vorsitzende Rosi Polland und Gabi Laurich hatten eine Kurzgeschichte von Josef Fendl einstudiert. Darin ging es um allerhand skurrile Einfälle zur Steigerung der Tourismuszahlen. Dazu seien "Events" nötig, riet eine der Damen - bis hin zum Christkindlmarkt mitten im Sommer. In perfekten Reimen ging Rita Dineiger auf die Vorstandsmitglieder des Heimatrings und andere Perönlichkeiten ein. Auf den "Taschensammel-Spleen" von Gabi Laurich, auf den "Bienenstreichler" und "Bauernhofspieler" Magerl sowie auf den Oberbürgermeister, der beim Stadtball keinen Orden von der Narrhalla wollte - vielleicht weil er nächstes Jahr den Faschingsprinzen macht?

Bertram Schlosser als "Silber-Jubilar" referierte über die "Enttäuschungen des Ehelebens", bevor das Faschingsprinzenpaar Ilona I. und Christian I. einen wahren Ordensregen über die Besucher ergehen ließen. Spitzen-Auftritte legten die Narrhalla-Jugend- und die Prinzengarde hin. Auch für ihre Mitternachts-Show um 22:15 Uhr (!) ernteten die jungen Damen reichlich Applaus.
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