Ausspähen von Daten
Computerbetrug gescheitert

Symbolbild: dpa
Die Kontaktaufnahme erfolgt meist durch freundliche, geschulte Täter, die am Telefon nach persönlichen Daten fragen. So auch am Montag, 14. Dezember, um 16.20 Uhr einem 57-Jährigen.

Eine nette Dame erklärte ihm am Telefon, dass sie eine Mitarbeiterin der Sparkasse Oberpfalz-Nord sei. Sie erzählte von Systemsicherheit und erklärte dem Mann, dass er seine Online-Zugangsdaten und seine persönliche TAN telefonisch übermitteln solle. Die vermeintliche Mitarbeiterin der Bank erklärte weiter, dass er daraufhin sein Online-Banking 24 Stunden lang nicht nutzen dürfe. Ansonsten wäre eine Systemumstellung gefährdet.

Weil alles so plausibel klang, befolgte der Mann die Anweisungen der „netten Dame“. Als bis zum folgenden Donnerstag der versprochene Anruf der Dame noch immer ausblieb, erkundigte sich der 57-Jährige bei seiner Sparkasse. Dort erfuhr er, dass es zwischenzeitlich zwei Abbuchungsversuche gegeben hatte. Zunächst war von Unbekannten versucht worden, mit den persönlichen Daten des Kontoinhabers 4.888 Euro und beim zweiten Versuch 3.888 Euro abzubuchen. Es blieb nur deshalb beim Versuch, weil der 57-Jährige beim Online-Banking eine Obergrenze von 1.000 Euro festgelegt hat.

Auch auf Bitten der Sparkasse Oberpfalz-Nord wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Bank auf gar keinen Fall telefonisch die persönlichen Zugangsdaten ihrer Kunden erfragen lässt. Gleichermaßen werden auch die meisten anderen Banken verfahren.

Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer (0961)

401-321 entgegen genommen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Polizei (2702)Phishing (5)Computerbetrug (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.