„Back Beat“ müssen Serenade vorzeitig abbrechen
Erste Hilfe statt Zugabe

Einen überzeugenden Auftritt lieferten "Back Beat" bei der Serenade im Park ab. Allerdings etwas kürzer als geplant. Bild: Kunz

Nachmittags großes Zittern wegen des Wetters. Dann musste das "zweite" Auftaktkonzert der Sommerserenaden trotz Trockenheit vorzeitig abgebrochen werden. Als "Back Beat" sich anschickten, vor rund 500 Zuschauern den Beatles-Klassiker "Hey Jude" als Zugabe zu bringen, bekam ein Bandmitglied gesundheitliche Probleme. Zwei Ärzte und eine ehemalige Krankenschwester, die zufällig im Publikum waren, übernahmen die Erstversorgung, bis BRK und Notarzt eintrafen. Laut Bandleader Charly Hero befindet sich der Musiker wieder auf dem Weg der Besserung. Im Vorjahr hatte es schon einmal einen Blaulicht-Einsatz bei den Serenaden gegeben. Damals half "Connection2Rock"-Sänger Dr. Horst Petzold, hauptberuflich Mediziner, einer Zuhörerin, die von einer Wespe gestochen worden war.

Vor dem Konzert am Mittwoch würdigte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß die Arbeit von Sigrid Schneider, die nun zum letzten Mal eine Serenadensaison organisiert. "Back Beat", die zuletzt vor zwei Jahren Gast im Max-Reger-Park gewesen waren, brachten anschließend große Hits vergangener Jahrzehnte: von den Beatles, die nach wie vor Vorbilder der fünf Vollblutmusiker sind, Monkeys, Manfred Mann und natürlich Elvis. Das Publikum bedankte sich mit viel Applaus.
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