Bei Spendenaktion viele Unterstützer, keine Kritiker
Tafel: Alles wird gut

Lebensmittel-Tüten für den guten Zweck: Tafel-Vorsitzender Josef Gebhardt (Zweiter von rechts) dankte dem "rewe"-Team mit (von links) Thomas Witt, Filialleiterin Helene Pschierer und Mandy Alberone für die Unterstützung der Aktion "Gemeinsam Teller füllen", die noch bis 19. November läuft. Tafel-Mitarbeiterin Elisabeth Friedrich (rechts) war mit der Spendenbüchse im Einsatz. Bild: Dobmeier

Die Tafel ist offenbar nicht mehr das Schreckgespenst für die künftige Nachbarschaft am Rehbühl. Zu diesem Ergebnis kam Vorsitzender Josef Gebhardt nach einer mehrstündigen Hilfsaktion am Samstag.

(rdo) Gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, hat bei "Rewe" Tradition. Ein Beispiel dafür ist die langjährige Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Tafeln und örtlich mit der Weidener Tafel. In der Aktion "Gemeinsam Teller füllen" kamen Spendentüten mit haltbaren Lebensmitteln für fünf Euro zum Verkauf, die an die Abholer der Tafel weitergereicht werden.

Keine negative Stimme


Wegen der zeitweise recht hitzigen Diskussion über die Schließung des "Nah und gut"-Marktes in der Fichtestraße und die geplante Übernahme der Räume durch die Weidener Tafel war Vorsitzender Josef Gebhardt bei der Spendenaktion im "Rewe"-Markt in der Peuerlstraße am Samstag selbst vor Ort. Und zwar sechs Stunden lang. In der gesamten Zeit habe er keine einzige negative Äußerung über die Tafel gehört, freute er sich und folgerte daraus: "Die Tafel ist nicht mehr das Schreckgespenst in der Nachbarschaft, und viele Bewohner kamen offenbar zu der Einsicht, dass der Edeka-Markt nicht wegen der Tafel geschlossen hat." Er dankte auch für die Zuwendungen in der Sammelbüchse, denn der Umzug der Tafel in die neuen Räume erfordere weitere finanzielle Anstrengungen.

Bis zum späten Nachmittag wurden rund 100 bezahlte Tüten im Markt an der Peuerlstraße verzeichnet und weitere im zweiten "Rewe"-Markt in der Frauenrichter Straße. Die Papiertüten mit haltbaren Lebensmittel im Wert von fünf Euro können dort auch weiterhin erworben werden und werden dann als Weihnachtsgeschenk an die Abholer bei der Tafel weitergereicht. "Die Mitarbeiter um Filialleiterin Helene Pschierer waren äußerst nett und hilfsbereit", lobte Josef Gebhardt das Team des Verbrauchermarktes. Die Weidener Tafel benötige insgesamt rund 500 Tüten, um die Anzahl der berechtigten Bedarfsgemeinschaften abzudecken. Die Aktion läuft noch bis 19. November.
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