Beschluss korrigiert
Bauausschuss genehmigt Sportbar in Luitpoldstraße

Die Wettannahmestelle bleibt vorerst ungenehmigt. Bau- und Planungsdezernent Hansjörg Bohm empfahl besonders der CSU, bei der Staatsregierung eine Änderung der Gesetze zu veranlassen. Die Kommunen sind derzeit den phantasievollen Anträgen der Wettbüros nahezu hilflos ausgeliefert. Bild: wd

Ein Kompromiss macht's möglich: Mit 6:4 Stimmen genehmigte der Bau- und Planungsausschuss die Sportsbar an der Ecke Sedan-/Luitpoldstraße. Aber nur die. Die ebenfalls beantragte Wettannahmestelle bleibt hingegen außen vor. Damit öffnete Bürgermeister Jens Meyer den Stadträten den Weg. Seit Monaten blockierten sie die Umwidmung der Räume im Erdgeschoss, obwohl ihnen dafür eigentlich die gesetzliche Handhabe fehlte.

Im vergangenen Jahr fassten sie mit der Ablehnung der Anträge einen gesetzwidrigen Beschluss. Diesen verwies OB Kurt Seggewiß zur Korrektur in den Ausschuss zurück. Zudem hatte er angekündigt, den Bescheid der Regierung vorzulegen. Der Bauwerber hatte sogar eine Untätigkeitsklage gegen die Stadt beim Verwaltungsgericht eingereicht.

CSU, Bürgerliste und Grüne, aber auch Josef Gebhardt (SPD), sprachen sich - wegen des Glückspiel-Suchtpotentials - vehement gegen die Wettannahmestelle aus. Gebhardt verließ zur Abstimmung den Saal. Mit dem Kompromiss zeigten sich neben der restlichen SPD auch Veit Wagner und Reinhold Wildenauer einverstanden. Alois Lukas, Stephan Gollwitzer und Hans Forster (CSU) sowie Stefan Rank (Bürgerliste) blieben bei ihrem konsequenten Nein.
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