"Borkenkäfer" im Kerzenschein
Blockflöten-Quartett beeindruckt in st. Elisabeth

In hundertfachen Kerzenschein war die St.-Elisabeth-Kirche gehüllt. Die Christen feierten ein Rorateamt im Kerzenschein mit dem Blockflöten-Quartett "Borkenkäfer". Dieses nennt sich so, weil nur Holzinstrumente zum Einsatz kommen. Jedoch mussten die Musiker natürlich keine Angst haben, dass ihre Instrumente ein Raub der Schadinsekten werden könnten.

In feiner Abstimmung und guter Intonation demonstrierten die vier Flötisten herrliche Blockflötenmusik. Und so klangen Kompositionen eines Orlando di Lasso oder Wolfgang Amadeus Mozart durch den Kirchenraum. Bereits eine Viertelstunde vor der Abendmesse waren Adventschoräle, Menuetts und Psalmvertonungen zu hören gewesen. Es spielten Gunthild Ruhland, Simone Spiegel, Andreas Diehl und Leiter Ernst Ebnet.

Pfarrer Peter Brolich betonte, dass die Botschaft des Engels nicht nur an die Mutter Maria gegangen sei, auch wir seien angesprochen. Jesus Christus sei "der wahre Friede". "Lassen wir ihn zu uns kommen, lassen wir uns von ihm prägen."

An der Orgel saß Chordirektor Alfred Kreuzer. Er begann mit "Maria durch den Dornwald ging". Und die Flötisten spielten "Wir sagen euch an den vierten Advent".
Weitere Beiträge zu den Themen: Wolfgang Amadeus Mozart (18)Adventskonzert (26)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.