BRK-Arbeitskreis Suchdienst wichtige Stütze bei Flüchtlingsankunft
Feuerprobe für Suchdienst

Die Geehrten mit den Rotkreuz-Funktionären (hinten). Edeltraud Sperber, die Leiterin des Arbeitskreises Suchdienst (vorne, Mitte), wurde für 40 Jahre treue Arbeit mit der Goldenen Ehrennadel des BRK ausgezeichnet. Bild: hcz

Stolz auf die "Truppe" war Kreisbereitschaftsleiterin Katrin Regler beim Jahresabschluss-Abend des BRK-Arbeitskreises Suchdienst. Die seit 1945 nur zwei Mal ernsthaft geforderte Rotkreuz-Einheit - einmal bei DDR-Übersiedlern und einmal bei der Hochwasserkatastrophe 2013 - sah sich heuer der Ankunft der vielen Flüchtlinge gegenüber.

Und sie bestand die Bewährungsprobe mit der Note "eins". Regler sagte allen Dank, die sofort dienstbereit gewesen waren, als sie für die Registrierung, Betreuung, Versorgung und medizinische Untersuchung der Flüchtlinge angefordert wurden. Edeltraud Sperber, die Leiterin des früher Kreisauskunftsbüro genannten Arbeitskreises, berichtete, dass 62 Mitglieder in der Berufsschule 290 Stunden lang Personen registriert hatten. Zudem waren fünf Helferinnen im Erstaufnahmelager Feldkirchen (bei Straubing) tätig. Sie hatten dort den Kleiderkammer-Dienst übernommen und dabei bleibende Eindrücke gesammelt.

Zudem berichtete Sperber, dass Nadine Ehmann, Petra Grünauer, Barbara Steinruck und Vanessa Klement verschiedene Ausbildungsmodule erfolgreich absolviert haben. Sie selbst und Stellvertreterin Ulrike Weber hätten das Fortbildungsseminar für Leiter in der DRK-Landesschule besucht. Über die Weihnachtsfeiertage erwarte sie keine hohen Flüchtlingszahlen. Aber im Frühjahr werde sich das wieder ändern und das Kreisauskunftsbüro werde dann wieder gefordert sein. Ulrike Weber legte Zahlen sowie Prognosen aus dem Bereich Migrations- und Asylberatung vor. Die Zahl der Suchanfragen durch Flüchtlinge sei von 2013 auf 2014 um 189 Prozent und auf September 2015 um weitere 60 Prozent gestiegen.

Mit Kreisbereitschaftsleiterin Regler, den Stellvertretern Oliver Hellmich, Sandro Galitzdörfer und Corinna Rewitzer sowie dem städtischen Rotkreuzbeauftragten Hartmut Ordnung zeichnete Sperber langjährige Mitglieder aus. Margarete Spitzer wurde für 45 Jahre geehrt. Sperber selbst bekam die Goldene Ehrennadel des Bayerischen Roten Kreuzes. Sie arbeitet seit 40 Jahren im Kreisauskunftsbüro. 35 Jahre sind Agnes Häring, Liselotte Hegner, Elvira Hettenkofer und Christa Scheck dabei. 10 Jahre wirken Thorsten Gradl, Eva Kneidl und Falk Ponsold mit.
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