Bubble-Ball-Turnier für den guten Zweck
Im Plastikkokon aufs Fußballfeld

Zum Kugeln: Die meisten Spieler traten zum ersten Mal im Riesen-Plastikkokon zum Fußball an und legten sich öfter mal nieder. Natürlich unfreiwillig. Schweißtreibend, in erster Linie aber eine Riesen-Gaudi.

Die meisten Spieler machten zum ersten Mal die Erfahrung, wie es ist, in einer Art Plastikkokon Bubble Ball zu spielen. Die Zweikämpfe mit Boxauto-Effekt waren ziemlich schweißtreibend - und für den guten Zweck.

Der "Learning Campus" um Guido Kamitz stellte gleich drei Mannschaften für das erste Bubble-Ball-Turnier, das der Lions-Club Goldene Straße am Samstag in der Realschulturnhalle ausrichtete. Eine davon rekrutierte sich aus Flüchtlingen, die der Campus in der Burg Hohenberg und in Wohngruppen des Landkreises Neustadt betreut.

Ferner beteiligten sich an der Benefizveranstaltung eine Mannschaft der Stadt Weiden, zwei von der Firma Samhammer, die Urologie-Praxis Bücherl, Witt-Gruppe, Firma Hastaedt, Lions und BHS Corrugated. Im Mittelpunkt standen zwar Wettkampf und die Aussicht auf 50 Liter Zoiglbier, vor allem aber Spaß, Bewegung und Teamgeist. Lions-Präsident Thomas Kühn sprach von einem erfolgreichen Turnier, das im nächsten Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit eine Fortsetzung finden werde. Fasziniert zeigte er sich von der großen Begeisterung in der Halle und dem Schnupperspiel der Rollstuhlbasketballer des Behinderten- und Vitalsportvereins Weiden um Trainer Stefan Kessler. Der Verein ist Nutznießer des Turniers.

"Was mich ganz besonders beeindruckt hat, sind die vielen Menschen, die sich bei mir bedankt haben und die sich begeistert zeigten von dieser Aktion." Der gute Zweck stand im Mittelpunkt. Mitorganisiert wurde die Spielrunde von Incoming-President Jutta Carrington-Conerly und Norbert Wittmann. Ferner von Philipp Schumann und Stephan Müller. Die Spende an die Rollstuhlbasketballer setzte sich aus den Startgeldern sowie aus dem Verkauf von Verpflegung zusammen.

Jedes Team zählte vier Spieler und zwei Ersatzleute. Es galt das K.o.-System. Erster Preis war ein 50-Liter-Bierfaß vom Schafferhof, wahlweise gab es Brotzeit zum selben Wert, zweiter Preis ein 20-Liter-Faß. Außerdem bekam jeder Spieler Eintrittskarten für den Event- und Geschichtspark in Bärnau.
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