Bundestagsabgeordneter Reinhard Meier eröffnet neue Beratungsstelle bei CSU-Fraktion
Greifbarer Rat jetzt auch in Weiden

Mit Bier und Brezen haben die Stadträte und Bezirksvizepräsident Lothar Höher den Bundestagsabgeordneten Reiner Meier (Zweiter von Rechts) zum Auftakt der Bürgersprechstunden in Weiden empfangen. Bild: ggö

Der Vorschlag kam von den Bürgern selbst. "Viele Weidener und Neustädter sind extra zu mir nach Tirschenreuth gekommen", berichtet Bundestagsabgeordneter Reiner Meier. Dass sie diese Strecke auf sich nehmen, signalisiere ihm Interesse an seiner Arbeit und der Politik. Jetzt gibt es eine neue Lösung.

Die meiste Zeit hält sich Meier in Berlin auf, zwischendurch berät er im Bürgerbüro Tirschenreuth. Ab Januar bietet er nun auch in Weiden monatliche Sprechstunden an. Bezirkstagspräsident Lothar Höher und die Stadträte empfingen ihn in seiner neuen Beratungsstelle im Gebäude der CSU-Fraktion.

Leute anlocken


Zu den großen Themen gehört für Meier aktuell die Krankenhausreform, die jeden etwas angehe. "Schließlich werden wir alle älter und brauchen irgendwann mal Pflege." Es sei daher wichtig, das Pflegepersonal der Krankenhäuser aufzustocken. Dazu müsse die Politik den Beruf des Krankenpflegers aber erst einmal wieder attraktiv machen.

Meier ist stolz darauf, dass die CSU darin schon ein ganzes Stück weiter sei. Die Partei habe es geschafft, die Ausbildung offen zu gestalten. Inzwischen können sich auch Hauptschüler zu Krankenpflegern ausbilden lassen. "Es kann halt nicht jeder Pfleger Abitur haben." Wer das erste Ausbildungsjahr erfolgreich hinter sich gebracht hat, kann sich im zweiten Jahr auf einen Bereich spezialisieren.

Dass Auszubildende je nach Interesse selbst einen Schwerpunkt setzten können, soll sie anlocken. Zudem nimmt so die Zahl qualifizierter Arbeitskräfte zu. "In manchen Städten müssen Krankenhäuser wegen einem Überangebot schließen. In Bayern werden sie beispielsweise zu Palliativstationen oder Kinderpsychiatrien umfunktioniert." Dafür brauche man gut ausgebildete Mitarbeiter. Nach Ansicht des Politikers bedeute mehr Personal auch mehr Qualität. "Deshalb unterstützt der Staat auch die Anstellung neuer Pfleger."
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