Café „Parapluie“ holt drei Bands auf die „Live Stage“
„Black Metal“ gegen Mainstream

Gegen den Strich gebürstet: "Ammyt" aus Weiden auf der Live-Bühne im "Parapluie". Bild: uz

Die Reihe "Live Stage" stand diesmal unter dem Motto "Let's riot on 5". Gleich drei Bands enterten die Bühne im "Parapluie". Das dickste Brett fuhr die Formation "Ammyt", die es mit Aristoteles hielt. Nämlich: "Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen." Auch die Weidener Melodic-Black-Metal-Formation schippert gern gegen den Mainstream.

Auf diese Weise schuf die Band eine Black-Metal-Atmosphäre, die an klassische Vertreter der Genres erinnerte. Die Beschallung wurde nicht auf die maßgebenden Blasbeatorgien beschränkt, sondern fiel progressiver und melodischer aus. Ein extravagantes Rhythmusgefühl. Das erste Album der Gruppe ist ein Zwiegespräch zwischen dem Gott Apophis und dem Protagonisten: Ein Kleinepos im mythisch-ägyptischen Umfeld. Im Grunde geht es darum, dass derjenige, der aus Gier zu hoch greift, am tiefsten fällt. Kurzum: Black Metal mit eigener Note.

Ebenfalls auf der Bühne standen "BlacKNetiC", die sich musikalisch zwischen Heavy- und Trash-Metal bewegten. Die Viererbande würzte ihren Sound mit mehrstimmigen Gitarrenharmonien und melodischem Gesang im harten Genre. Die Gruppe schöpfte aus zahlreichen Eigenkompositionen. Ergebnis war ein abwechslungsreiches Programm. 2014 brachten "BlacKNetiC" ihre erste Demo "Hell & Fire" auf den Markt. Mittlerweile wurden Songs für eine bald erscheinende EP aufgenommen, die derzeit im Studio gemixt wird. Die Dritten im Bunde waren "Nihilation". Mit Blick über den musikalischen Tellerrand hinaus klangen sie progressiv und doch recht eingängig, abgerundet durch die Growls von Frontfrau Anna Nihil.
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