Cannabis Social Club stellt neue Überlegungen an
Café und Hanfladen in der Pipeline

Der "Cannabis Social Club" bleibt dabei: Die Mitglieder um Matthias Confal (links) wollen weiter kämpfen, damit Patienten leichteren Zugang zu Cannabis bekommen. Bild: otj

Auch ein eher ungewöhnlicher Verein ist an urdeutsches Recht gebunden - und so veranstaltete der "Cannabis Social Club" eine Jahreshauptversammlung im Café Parapluie. Inklusive Vorstandswahl.

Die Mitglieder des Clubs zeigten sich enttäuscht darüber, dass es in Bayern nach wie vor keine Offenheit bezüglich des medizinischen Einsatzes von Cannabis gebe. "Cannabis ist erwiesenermaßen bei vielen Krankheitsbildern wirksam", erklärt Vorsitzender Matthias Confal, der selbst chronisch krank ist.

Deswegen wolle man noch mehr Energie und Zeit in den Club stecken. Der plane im Augenblick konkret den Bezug von Büroräumen. "Außerdem sollen im selben Gebäude ein Café mit veganen Lebensmitteln und ein Hanfladen entstehen", erklärt Confal. Es sei noch nichts festgezurrt, aber man stehe in Verhandlungen.

Einen wichtigen Faktor im Kampf für eine Legalisierung von Cannabis stelle die Teilnahme am "Global Marihuana March" dar. Auch hier liefen die Vorbereitungen. Bei der Wahl des Vorstands kam es zu folgendem Ergebnis: Matthias Confal fungiert weiter als erster Vorsitzender, Peter Stiegler als zweiter, Kassenwartin ist Yvonne Appel, Schriftführerin Simone Confal.
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