Charity-Movie hilft bedürftigen Kindern mit Currywurst und "Bridge of Spies"
Agenten für den guten Zweck

Das "Team Charity" des Lions-Clubs Weiden vor den Kinosesseln (von links): Activity-Beauftragter Michael Richthammer, Lions-Präsident Robert Beer, Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, der Vorsitzende des Lions-Hilfswerk Weiden, Kurt Hannuth, sowie Alexander Schwarz und Peter Märtin von Vantage. Bild: Otto

Nicht erst seit Gerhard Schröder weiß man: Gute Curry-Wurst ist eine Delikatesse. Deswegen lassen sich die Gäste bei der Charity-Movie-Gala auch gerne damit vor Beginn des Films kulinarisch auf die Vorstellung einstimmen. "Bridge of Spies" spielt ja in der Hochburg des Kultgerichts: in Berlin.

Das Charity-Movie pflegt die schöne Tradition der Kombination von Filmvergnügen und sozialem Engagement schon lange. Bereits über zehn Mal hatte der Serviceclub gemeinsam mit Hauptsponsor Vantage eingeladen. Diesmal zum Blockbuster "Bridge of Spies" mit Tom Hanks. Der Erlös geht an das Lions-Projekt "Not und Leid in Weiden". Geholfen wird damit Kindern, die Schlimmes durchleben: Gewalt, Alkoholprobleme, bittere Armut und großes Leid. Das verfolgen die Lions schon seit vielen Jahren: direkt, diskret und wirkungsvoll.

Wieder mit Würze


Organisator Michael Richthammer freute sich über die zahlreichen Gäste, die mit dem Kauf eines Tickets das Engagement des Hilfswerks des Clubs unterstützten. Nachdem "Madame Mallory und der Duft von Curry" im Vorjahr so ein großer Erfolg gewesen sei, habe man sich überlegt, wie man das fortsetzen könne. "Weil wir wieder etwas mit Curry machen wollten, fiel uns die Curry-Wurst ein. Deshalb haben wir einen Film ausgesucht, der in Berlin spielt", scherzte Richthammer im Vorfeld.

Dass die Wahl auf das Spielberg-Werk fiel, hat allerdings einen höchst bemerkenswerten Grund: Das Weidener Unternehmen Vantage hatte den Kassenschlager komplett mit Kamera-Equipment ausgestattet. "Ein Grund stolz zu sein", betonte Peter Märtin. Vor allem der logistische Aufwand sei enorm gewesen, da der Film nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Staaten entstanden sei.

Dramatische Geschichte


Nach dem offiziellen Teil war Hochspannung angesagt. Tom Hanks spielt den Anwalt des Sowjetspions Rudolf Abel. Er bewahrt ihn vor der Todesstrafe. Doch dann schickt ihn das CIA nach Ost-Berlin, um mit den Sowjets einen Gefangenenaustausch zu initiieren. Eine höchst dramatische Agenten-Story nach tatsächlichen Ereignissen.
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