Christine Kaiser folgt auf Christina Haustein
Mehr Mut nach Schlaganfall

Die neue Vorstandschaft der "Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffene Weiden und Umgebung" mit Ehrengästen. Die scheidende Vorsitzende Christina Haustein (Fünfte von links) erhielt von ihrer Nachfolgerin Christine Kaiser (rechts daneben) zum Dank Blumen. Bild: Dobmeier

Christina Haustein leitet seit zwölf Jahren die Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener in Weiden. Wegen Umzugs stellte sie sich nicht mehr zur Neuwahl. Dennoch ist der Bestand der Gruppe gesichert.

Die Vorsitzende des Fördervereins für Schwerkranke, Waltraud Koller-Girke, dankte der Scheidenden für die geleistete Arbeit. Sie bezeichnete die Gruppe als wichtigen Baustein für das Klinikum. Aus ihrer Erfahrung geben die Mitglieder den Patienten Mut im Umgang mit ihrer Krankheit. Dr. Michael Angerer, Chefarzt der Neurologischen Klinik am Klinikum Weiden und Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, würdigte ebenfalls die Leistungen Hausteins, die sich besonders um die Pflege zwischenmenschlichen Kontakt unter Gleichgesinnten verdient gemacht habe. Er dankte Christine Kaiser, die diese Aufgabe übernehmen wird. "Es ist wichtig, dass die Betroffenen wissen, wie es weiter geht." Im Namen des Oberbürgermeisters lobte Stadtrat Reinhold Wildenauer das Engagement der Gruppe

Christina Haustein ließ bei der Hauptversammlung das Vereinsjahr Revue passieren. Die Neuwahl der Vorstandschaft leitete Waltraud Koller-Girke: Neue Vorsitzende wurde Christine Kaiser. Ihr Stellvertreter ist Joachim Käser. Schriftführer ist Detlef Schweda. Kassiererin Traudl Schellkopf wurde bestätigt, ebenso die Revisoren Horst Kaiser und Manfred Friedl.

Die neue Vorsitzende Christine Kaiser kündigte für den Herbst eine Fahrt in den Kreislehrgarten nach Floß und den Besuch einer Straußenfarm an. Sie bat Waltraud Koller-Girke, einen Termin zum Besuch der Palliativstation in Neustadt zu ermöglichen. Dr. Angerer kündigte einen Vortrag über neue Behandlungsmethoden bei Schlaganfall an.

Auf Antrag wird das Treffen von zweiten Dienstag auf den zweiten Donnerstag im Monat verschoben, jeweils um 18 Uhr in der Gaststätte der Max-Reger-Halle. Schlaganfallbetroffene und deren Angehörigen dürfen sich gerne der Gruppe anschließen und deren Erfahrungen nutzen, betonte Kaiser.
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