Christkindlmarkt Weiden 2016 länger geöffnet
"Ohne Johnny Gold geht es gar nicht"

Ab Montag präsentieren sie hier den Christkindlmarkt 2016: (von links) die Marktkaufleute Gerhard Donhauser, Daniela Margraf, Nadja Rothballer sowie von der Stadt Getrud Wittmann und Petra Vorsatz. Bild: Schönberger

Noch tanzt das Herbstlaub dort, wo sich bald 17 Hütten, ein Karussell und die frisch restaurierte Brunnenkrippe ausbreiten werden: Denn am Montag beginnt in der guten Stube der Stadt der Aufbau für den Weidener Christkindlmarkt. Und der wird heuer länger geöffnet haben als je zuvor.

Von Mittwoch bis Samstag jeweils eine Stunde länger (10 bis 21 Uhr), weiß Daniela Margraf von der Arbeitsgemeinschaft Marktkaufleute. So könnten die Musik-Hütten-Abende gemütlich ausklingen. Neu und wegen seiner Beleuchtung augenfällig ist auch der mit einem Kamin beheizte Pavillon zwischen Brunnen und Musik-Hütte. "25 Leute können sich darin aufwärmen, ihren Glühwein genießen", sagt Schaustellerkollege Gerhard Donhauser.

Begrenztes Budget


Bürgermeister Lothar Höher eröffnet den Markt am Donnerstag, 24. November, mit Nikolaus, Knecht und Posaunenchor von St. Michael vor dem Alten Rathaus. Einer aber hätte fast nicht vorbeigeschaut: Johnny Gold. "Wir haben eben nur ein begrenztes Budget", sagt Gertrud Wittmann, Eventmanagerin der Stadt, entschuldigend zum Auftakt des Pressegesprächs rund um den Christkindlmarkt am Montag im Alten Schulhaus. "Aber das knappe Budget haben wir gut genutzt", findet sie - und präsentiert das Musik-Hütten-Programm 2016.

Neu dabei sind "Paul & Norman", die Frontsänger von "Highline", "Tanquoray" mit Soul, Gospel und Country, Angelo Palazzotto mit Italo-Hits und die Parksteiner Chöre unter Leitung von Elvira Kuhl.

Auch klassische Publikumsmagnete haben zugesagt: "Bereits vor drei Jahren haben wir den Vertrag für heuer mit Brigitte Traeger gemacht." Derart gefragt sei die Frau. Ebenfalls mit dabei sind "Richie Necker solo", die "Neistädter Zoiglmusi". "Alles echte Selbstläufer", sagt Wittmann und verweist zudem auf Stadt- und Jugendblaskapelle, die "Waldnaabtaler BauernMUSE" oder auf Andrea Marie. Fehlt da nicht jemand?

Markt als Magnet


"Ohne Johnny geht es gar nicht, haben die Marktkaufleute gesagt", gesteht Wittmann, die aber nur 6000 Euro Budget für die Komplettorganisation des Marktes (inklusive Gema, Holzlieferung und so fort) von der Stadt zur Verfügung hat. Am Ende hat's doch noch gereicht: "Johnny Gold gibt ein Sonderkonzert, lädt am 15. Dezember zur 70er-Jahre-Party."

Proppevoll wird es nicht nur dann werden. "Wir ziehen die Leute rein in die Innenstadt, davon profitiert jeder", sagt Donhauser. Wie jedes Jahr werden Busse vorfahren, betont Wittmann. "Und jeder Einzelreisende lässt im Schnitt 73 Euro in der Stadt. Dafür kauft er sich nicht nur Glühwein", ergänzt Petra Vorsatz.

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Weitere Informationen zum Programm: www.weiden.de/wen/veranstaltungen/christkindlmarkt/index.php

Jeder Einzelreisende lässt im Schnitt 73 Euro in der Stadt. Dafür kauft er nicht nur Glühwein.Petra Vorsatz, Kulturamtschefin
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