Das Klassenzimmer der Zukunft
Warum Sitzenbleiben bei Schülern bald gefragt sein könnte

Wie in der digitalen Zukunftswelt der Schulunterricht ablaufen kann, war im Showtruck von "Ricoh Deutschland" auf dem Gelände der Europaberufsschule zu beobachten. In einem "Klassenzimmer der Zukunft" wurde demonstriert, was sich Ingenieure und Techniker ausgedacht haben, um den klassischen Schulunterricht abzulösen.

Gleich am Vormittag war Richard Lang, Abteilungsleiter Metall, mit der Klasse der zukünftigen technischen Produktdesigner zur Besichtigung gekommen. Und Lang war begeistert von dem, was ihnen vorgeführt wurde. Ganz besonders wünscht er sich für den Unterricht den 3D-Drucker, der gerade damit beschäftigt war, ein Kunststoffgehäuse zu erzeugen. "Ich wünschte, dass die Stadt Weiden als unser Sachaufwandsträger dies eines Tages finanzieren kann" stellte der Pädagoge fest. Auch für die anderen digitalen Unterrichtsgeräte haben sich Schüler und Lehrer begeistert. So zum Beispiel für den Tisch namens "Learning Table", bei dem interaktive Lehrprogramme aufgerufen werden können. Dort kann man zum Beispiel Sprachen lernen, indem man Begriffe zu bestimmten Gegenständen zuordnet.

"Die Rolle des Lehrers wird sich zukünftig verändern und in Richtung Moderator gehen", prognostizierte Thomas Stressner vom Herstellerunternehmer Ricoh. Mit dem Showtruck will das Unternehmen demonstrieren, dass der Unterricht mit digitalen Medien die traditionellen Lehr- und Lernformen ablösen kann. Das aktive, selbstständige und individuelle Lernen des Schülers wird dabei deutlich zunehmen. Wide-Board mit gespeicherten Lernprogrammen, ein Wagen mit Laptops für die ganze Klasse, ein Gel-Drucker und interaktive Tafeln waren weitere Elemente der digitalen Unterrichtswelt der Zukunft. "Nachsitzen" dürfte bei Schülern bald "in" sein.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.