Der Mutter-Teresa-Kreis unterstützt Schwangere in schwierigen Lebenssituationen
Für das Leben unschuldiger Kinder

Über die großzügige Spende freuen sich die Dekane und Pfarrer der fünf Weidener Pfarreien. Den Scheck halten der Vorsitzende des Mutter-Teresa-Kreises Georg Girisch (Mitte), Schatzmeister Ludwig König und Gründungsmitglied Margarete Vetter. Bild: dko

Junge Leute zu unterstützen, die sich für das Leben entscheiden, ist das Motto des Mutter-Teresa-Kreises. Er will jungen Mädchen helfen, ihre Kinder zu bekommen und sie auch groß zu ziehen.

Im Jahr 2007 wurde der Kreis vor allem von den Geschwistern Margarete und Ludwig Vetter gegründet, die im Laufe der Jahre viele Ersparnisse in den Verein gegeben haben. Nach dem Tod von Ludwig Vetter übernahm den Vorsitz der ehemalige CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Girisch.

Zweck des Vereins ist seit Gründung die Förderung der Menschenwürde in allen Rechten, insbesondere auf das Leben. Traditionell zum Fest der Unschuldigen Kinder am 28. Dezember spendet der Verein an Verbände, die sich für eine "lebensbejahende Beratung von Schwangeren" in schwierigen Situationen einsetzen. Unterstützt hat der Kreis etwa die Organisationen "1000Plus" und "ALfA" (Aktion Lebensrecht für Alle) sowie die Schwangerschaftsberatung der Caritas Weiden. "Da habe ich das erste Mal gemerkt, was die Caritas leistet", sagt Girisch. Er habe festgestellt, wie wenig die Arbeit der Caritas gewürdigt werde und er habe beschlossen, sie zu unterstützen. Es sei wichtig, die Vereinigungen zu fördern, die keinen Beratungsschein für einen Schwangerschaftsabbruch ausstellten. Diese bekämen keine staatliche Finanzierung. Girisch bedankte sich bei den Vertretern der Kirchen für ihr soziales Engagement. "Gerade in dieser Zeit klopfen wieder viele bei ihnen an und brauchen Hilfe. Wir wollen mit unserer Spende junge Leute und vor allem Mädchen unterstützen, die sich echt für das Leben entschieden haben." Jede der fünf Pfarreien erhielt eine Spende von 2000 Euro. Im Namen der Geistlichkeit bedankte sich der katholische Dekan Johannes Lukas: Eine Spende von 2000 Euro sei ein "Ausnahmebetrag". "Für diesen Beitrag finden wir sicher eine gute Verwendung." Er werde das Geld besonders für Kinder und Jugendliche einsetzen, die sozial benachteiligt seien und die sonst immer hinterherschauen müssten.
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