Diakonie Weiden und Polizei starten pro-aktive Beratung
Frauen im Fokus

Amberg, Schwandorf und Regensburg haben es schon. Jetzt existiert auch für den Raum Weiden-Neustadt-Tirschenreuth ein pro-aktives Beratungsangebot für Frauen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind. Am Dienstag unterzeichneten Diakonie-Vorstand Karl Rühl und Polizeipräsident Gerold Mahlmeister die Kooperationsvereinbarung. Neumarkt ist damit der letzte weiße Fleck im Bezirk. Der Ablauf: In Fällen von Gewalt fragen Polizeibeamte die betroffene Frau, ob sie ihren Namen weitergeben dürfen. Sozialpädagogin Martina Pain-Liebl vom Diakonischen Werk setzt sich dann innerhalb von drei Tagen mit der Frau in Verbindung und zeigt die umfassenden Beratungsmöglichkeiten auf. Ziel der vom Sozialministerium angeregten Kooperation, so Mahlmeister: "Wir wollen die Gewaltspirale früh durchbrechen."

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