Die baden, die Römer
Seminar des Kepler-Gymnasiums stellt Projektergebnisse im Keramikmuseum vor

Wellness ist ein recht neuer Begriff. Obwohl die Menschen der Antike auch schon mit allen Wassern gewaschen waren. Frei nach Obelix: Die baden, die Römer. Dieser Jahrhunderte alte Kult der Körperpflege war Inhalt eines P-Seminars des Kepler-Gymnasiums im Fach Latein.

"Römische Thermen und antike Badekultur": So lautete der Titel des Projekts, dessen Ergebnisse die Schüler bei einer Vernissage im Internationalen Keramik-Museum präsentierten. Das Herzstück der Ausstellung ist ein Modell der berühmten römischen Caracalla-Thermen, erbaut im dritten Jahrhundert nach Christi.

In diesem beeindruckenden Prachtbau hätten bis zu 1500 Menschen Platz gehabt, erklärten die Schülerinnen. Die jungen Wissenschaftler erklärten die einzelnen Becken und befassten sich mit Themen, wie: Badeten Männer und Frauen zusammen? Welche Kleidung trug man dort? Und wie hoch war der Eintritt? Die Antworten zogen die Schüler auch aus lateinischen Schriften von Zeitzeugen, wie zum Beispiel des Philosophen Seneca.

Fit und schön


An weiteren Stationen präsentierten die Keplerianer an einem Modell, wie eine antike Hypokaustenheizung aufgebaut war und funktionierte. Wieder eine andere Gruppe hatte sich mit der Dekorationen von Wänden und Böden mit Mosaiken auseinander gesetzt. Wellness ist in der Jetztzeit eng mit Fitness verknüpft, so auch im alten Rom. Die Schüler hatten erarbeitet, welche Sportarten die Menschen damals machten. Mit der "Pila" habe man sich mit Ballspielen wie Episkyros, Ludere raptim oder Trigon unterhalten.

Insgesamt hatten sich 15 Schüler um Lehrerin Daniela Müller-Baltzer an diesem P-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung beteiligt: Laura Anger, Antonia Bergler, Manuel Gallwitzer, Fabian Hellenisch, Dominik Kick, Philipp Leber, Timo Lederer, Nam Mädel, Fabian Magere, Ramona Meckl, Tina Renner, Alexander Schlosser, Bianca Spöth und Simon Wurdack.

Die Ausstellung ist noch bis 14. Februar im Internationalen Keramik-Museum zu sehen.
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