Die deutsche Geschichte hat viele dunkle Zeiten erlebt
Im Gedenken an die Toten

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß mahnte bei der Gedenkfeier am Mahnmal in Weiden-West, der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken. Bild: R. Kreuzer

Die Feiertage im November mit Allerheiligen, Allerseelen, Buß- und Bettag, Volkstrauertag und Totensonntag gelten im stillen Gedenken der Mahnung. "Denn die deutsche Geschichte hat viele dunkle Zeiten erlebt", betont OB Kurt Seggewiß bei der Gedenkfeier in Weiden-West.

(kzr) Mit den Fahnenabordnungen der Vereine im Kartell Weiden-West gedachten die Gläubigen am Totensonntag am Mahnmal an der Maria Waldrastkirche der Gefallenen und Toten aus dem Ortsteil. Das Kartell, stets bemüht, die Gedenkfeier würdig zu gestalten, zeichnete für die Gedenkfeier verantwortlich. Nach dem Gottesdienst mit Pfarrvikar John Bosco Msafiri trafen sich die Besucher und Vereinsmitglieder an der Gedenkstätte. Pfarrer John Bosco sprach die Fürbitten. Johanna Nickl spielte auf der Querflöte "Vergiss mich nicht, mein allerliebster Gott".

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß erinnerte daran, dass das ganze Land dem Leid und dem Grauen von damals aber auch den heutigen Opfern von Krieg, Folter und Vertreibung gedenke. "Denn in vielen anderen Regionen müssen Menschen Gewalt erleiden. Daher müssen wir stehen zu Frieden, Freiheit und Rechte für jeden Menschen. Bei uns in Deutschland hat sich da einiges geändert", so Seggewiß.

Die stellvertretende Kartellvorsitzende Luise Amschl unterstrich für ihren Vorsitzenden Hans-Jürgen Gmeiner, der als Soldat im Baltikum weilt, dass sich die Zeiten änderten, doch die Erinnerung und das Gedenken weit über 70 Jahre zurückgehen müsse. "Wir stehen hier am Mahnmal Auch Bewohner und junge Burschen aus dem Stadtteil stehen hier namentlich auf der Tafel. Sie hatten sicherlich andere Pläne, die sie nicht verwirklichen konnten". Zusammen mit Ehrenkartellvorsitzenden Georg Weiß und Bürgermeister Lothar Höher legte Luise Amschl mit Oberbürgermeister Kurt Seggewiß den Kranz nieder. Das Lied: "Ich hatt einen Kameraden" spielte ein Trompeter. Die Reservistenkameradschaft hielt mit brennenden Fackeln Ehrenwache.
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