Dorfweihnacht lässt keine Wünsche offen
"Keine reine Verkaufsveranstaltung"

Das Konzert des Kirchenchors aus Oberwildenau mit seinem Dirigenten Heribert Grünwald und vier Bläsern von der Blaskapelle Oberwildenau lockte zahlreiche Besucher in die Filialkirche. Bilder: hme (2)

Die Dorfweihnacht in Neudorf bei Luhe ließ kaum Wünsche offen - Rekordbesuch, Ausverkauf beim Essen, gute Stimmung und zufriedene Gäste. Nur der Schnee fehlte für das perfekte vorweihnachtliche Ambiente auf dem Dorfplatz.

Neudorf. Das Team um Kartellvorsitzenden Günther Weiß, die beteiligten Vereine und Privataussteller gaben sich alle Mühe, um den Dorfplatz in Neudorf in wenigen Stunden in eine Budenstadt umzufunktionieren. Das Angebot reichte vom Glühwein über verschiedene Würste bis hin zu Süßigkeiten und Bastelarbeiten. Die Betreiber der Essens-Stände deckten sich im Vorfeld mit mehr Speisen als im Vorjahr ein, da es im vergangenen Jahr keine Pizzen mehr gab. Dennoch mussten alle "ausverkauft" melden, noch bevor der Abend so richtig begann.

Zu Beginn füllte sich der Dorfplatz nur zögerlich. Das änderte sich aber blitzartig, als das Konzert in der Filialkirche endete. Dort gab der Kirchenchor aus Oberwildenau mit seinem Dirigenten Heribert Grünwald und vier Bläsern von der Blaskapelle Oberwildenau ein Konzert. Der Chor aus dem Nachbarort überzeugte einmal mehr mit Können und Stimmgewalt.

Ente für die Festtage


Schnell ausverkauft waren die Lose der Siedlergemeinschaft. Der ein oder andere Besucher freute sich, dass er eine Gans oder Ente für die Feiertage mit nach Hause nehmen konnte. Der Nikolaus brachte Geschenke für die Kleinen mit.

Der Grundgedanke der Dorfweihnacht, der vor 18 Jahren im Zentrum der Gründung stand, wurde wieder mit Leben erfüllt. Die Neudorfer Vereine einigten sich anlässlich der Dorferneuerung darauf, die vereinseigenen Advents- und Weihnachtsfeiern zum großen Teil abzuschaffen und dafür gemeinsam mit der Bevölkerung, ehemaligen Neudorfern und Besuchern zu feiern und sich so auf die Festtage vorzubereiten. Schon vor 18 Jahren gehörte ein Konzert dazu, das damals von Neudorfern gestaltet wurde. Bewusst habe man auch den Begriff "Dorfweihnacht" und nicht Weihnachtsmarkt gewählt, da es mehr sein sollte als eine reine Verkaufsveranstaltung.

Die Neudorfer Dorfweihnacht lebt von den Stammgästen, es kommen aber immer wieder neue Besucher dazu, betonten die Veranstalter. Eines aber hätten alle Gäste gemeinsam: Sie sind jedes Jahr aufs Neue begeistert, was in Neudorf geboten wird und was so ein kleines Dorf auf die Beine stellen könne.
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