Dr. Jörg Gebauer präsentiert Keramik aus dem antiken Griechenland
Stumme Zeugen erzählen viel

Keramik aus Griechenland stand im Mittelpunkt der Führung durch Dr. Jörg Gebauer. Bild: otj

Das Internationale Keramikmuseum lädt seit 25 Jahren auf Reisen durch die Epochen ein - mit stummen Zeitzeugen, die viel zu erzählen haben. Im Jubiläumsjahr gab es bereits diverse Sonderführungen und Vorträge - am Sonntag ging es um das antike Griechenland.

Dr. Jörg Gebauer von den staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek präsentierte die sehr gut erhaltenen Gefäße und vermittelte wertvolles Hintergrundwissen. Dabei warf er einen genauen Blick auf die technischen Aspekte der Herstellung von Tongefäßen, die Weiterentwicklung des Brennens und Maltechniken. Aber nicht nur vom Stand der Technik sei die äußere Erscheinung der Keramiken abhängig gewesen. Die Designs der Vasen, Kannen, Amphoren und der anderen Gefäßen sei auch immer Moden unterworfen gewesen.

Faszinierend an der Ausstellung ist auch das breite Spektrum der Keramik. Aus den unterschiedlichsten Epochen, schon weit vor Christi Geburt, hier schmuckloseres Gebrauchskeramik, da aufwändig verzierte Vasen und Amphoren.

Keramik aus Griechenland sei gefragt gewesen und habe auch bald andere Regionen der Welt erreicht. Mit den Seefahrern, die am Ufer entlang gesegelt seien, hätten die getöpferten Stücke zunächst die Meerenge von Korinth erreicht und seien von dort bis in den Orient vorgedrungen.
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