Ehrungen und Beförderungen bei der Feuerwehr
Mehr Aufgaben für die Retter

Die Wehr wird ein bisschen weiblicher. Neben zwei Männern wurden vier junge Frauen in den aktiven Dienst befördert. Bei der Feierstunde verlieh Vorsitzender Dieter Henl (links) zudem Ehrungen, darunter an Peter Pfaffenzeller (sitzend, Zweiter von rechts). Bild: Dobmeier

Der Feuerwehr stehen ab sofort neue Kräfte für den aktiven Dienst zur Verfügung. Das tut auch Not. Denn die Aufgaben werden nicht weniger. Im Gegenteil.

Zu Weihnachten gibt's etwas geschenkt. Die Ehrungen und Beförderungen, die es kurz vorher bei der Freiwilligen Feuerwehr Weiden gab, waren dagegen hart erarbeitet. Bei der Feierstunde dankte Vorsitzender Dieter Henl aber erst einmal den vielen Unterstützern, darunter den Verbindungsstadträten Karl-Heinz Schell und Karl Bärnklau sowie der Stadtverwaltung. Vor allem aber den Aktiven und der Polizei, dem Roten Kreuz und dem Technischen Hilfswerk für die gute Zusammenarbeit.

Mehr Hauptamtliche


Dass die Arbeit auch künftig nicht weniger werden dürfte, prognostizierte Bürgermeister Lothar Höher. "Die Stadt wird wachsen", sagte er. Höher erinnerte dabei unter anderem an das geplante Gewerbegebiet West IV und an die Stadtgalerie. All das bedeute neue Aufgaben für die Wehr. Es sei ihr Verdienst, dass die Bürger gut schlafen können, fügte der Bürgermeister an.

Allerdings sind die Einsatzzahlen auch so schon gestiegen. Wie Stadtbrandrat Richard Schieder erklärte, sei es allein deshalb nötig, auch die Zahl der hauptamtlichen Kräfte zu erhöhen. In diesem Zusammenhang betonte er, wie wichtig die Übernahme von Nachwuchskräften in den aktiven Dienst nach abgeschlossener Grundausbildung sei. Die Beförderung zum Feuerwehrmann/-frau erging an Carina Großmann, Helena Hohlrüther, Tobias Kerschbaum, Markus Mädl, Verena Preßl und Julia Strehl. Schon etwas länger dabei ist Peter Pfaffenzeller. Er erhielt bei der Feier das Bayerische Feuerwehrehrenkreuz. Pfaffenzeller begann im Katastrophenschutz der Stadt und ist heute in der örtlichen Einsatzleitung. Insgesamt verrichtete er 40 Jahre Dienst. Mehr als 100 Mal rückte er allein in diesem Jahr aus.

Für 30-jährige Dienstzeit erhielt zudem Jugendwart Peter Stahl die Ehrennadel. Er leistet auch als stellvertretender Bezirksjugendwart Nachwuchsarbeit. Ebenfalls 30 Jahre sind Peter Unger, der bis zu seiner Erkrankung auch die große Drehleiter bediente, und Peter Nagel dabei. Das Ehrenzeichen für 25 Jahre überreichte Bürgermeister Höher an Carsten Ahl. Auf zehn Jahre Dienst blicken Johannes Reichel und Dominik Kesselheim zurück. Die Freiplätze für je eine Woche im Feuerwehr-Heim in Bayerisch Gmain gewannen André Benker für häufigen Besuch von Versammlungen und Übungen sowie Peter Pfaffenzeller für viele gefahrene Einsätze. Auf dem Akkordeon begleitete Kamerad Thomas Schell die Feier.
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