Einfach aufstehen und in Bewegung setzen
Stimmungsvolle Feier der Krumme-Äcker-Siedler

Man sieht den Siedlerbaum vor lauter Siedlern nicht. Vielleicht aber auch besser so ... Bild: Kunz

Von der Beleuchtung her war der Christbaum etwas "schirch", wie man gut oberpfälzisch sagt. Da hatte Stefan Fuchs wenig Talent gezeigt. Und der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Krumme Äcker, Wolfgang Pausch, tat gut daran, den Siedler-Christbaum, auf dem Bilddokument mit vollem Körpereinsatz zu verdecken. Wenigstens der Glühwein und das Fleisch vom Wintergrill schmeckten.

Abgesehen von Fuchsens Illumination war die allererste Adventsfeier am Siedlerheim eine rundum gelungene Sache. Es gab einen besinnlichen und einen gemütlichen Teil. Zunächst hatte Pausch Bürgermeister Jens Meyer, SPD-Stadtrat Norbert Freundorfer und Grünen-Stadtrat Veit Wagner willkommen geheißen.

Dann hielt Pfarrvikar Andreas Reber eine kurze Andacht, in der es um Glaube und Hoffnung, Friede und Liebe ging. In den Augen des Geistlichen keine Träumerei, sondern in der Nachfolge des heiligen Josef, dem der Engel im Traum erschienen ist, durchaus real. "Er ist aufgestanden und hat gehandelt, indem er Maria zur Frau genommen hat." Bei uns sei dies ähnlich. "Wir brauchen es nur wie Josef zu machen: Einfach aufstehen und uns in Bewegung setzen." Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde vom spontan neu gegründeten Kinderorchester der Krumme-Äcker-Siedler.
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