Eingeheizt und aufgeblüht
Tanzende Flammen beim Blumenball

Klar: Blumen brauchen Wasser. Aber ein Ball braucht schon mal Feuer. Dafür sorgte die Gruppe "Amici musicae antiquae". Die rund 600 Besucher erlebten eine echt heiße Show zu Mitternacht. Bilder: hcz (4)

Ein Meer von Grün und Gelb. Dazwischen die Rottöne von Alpenveilchen, Hyazinthen und Amaryllis. Beim Blumenball steht der Fasching in schönster Blüte.

Mit riesigem Aufwand hatten die Mitarbeiter der Gartenbau- und Floristikbetriebe die Max-Reger-Halle mit Tausenden von Gewächsen geschmückt. So wurde der Blumenball wieder zu einem der Höhepunkt im Weidener Fasching, wie OB Kurt Seggewiß feststellte. Kurz vor Lichtmess würden die Gärtner bereits auf den Frühling einstimmen. Seggewiß erinnerte auch an den Valentinstag am 14. Februar und rief die Herren im Saal dazu auf, ihren Partnerinnen bei heimischen Betrieben reichlich Blumen zu kaufen. Gärtner-Obermeister Andreas Gloßner bedachte die Vertreter der Stadtpolitik, neben Seggewiß die Stadträte Reinhard Meier (Bürgerliste) und Gabi Laurich (SPD) sowie Klaus Fischer (CSU) mit herrlichen Sträußen.

Dann ging es auf die Tanzfläche, die bis 2 Uhr stets proppenvoll war. Da der Ball mit 590 Besuchern bis auf wenige Plätze ausverkauft war, wurde auch im Foyer und in den Gängen getanzt. Die "Andorras", fünf Vollblutmusiker und Sängerin Angelina, die Tochter von Bandleader Norbert Leypold, heizten nach dem Eröffnungswalzer mit Evergreens und aktuellen Hits kräftig ein. Auffallend: der gute Alters-Mix im Publikum. Jugend, mittleres und gesetztes Alter waren durchwegs in festlicher Robe - die Damen im Abendkleid, die Herren im dunklen Anzug - erschienen.

Ein furioser Auftritt der Tanzschule Höllriegl begeisterte die Gäste ebenso wie eine Feuershow der Gruppe "Amici musicae antiquae". Am Ende erhielten die Besucher, deren Karten auf 1 oder 6 endete, die Großgestecke. Bereits am Eingang hatte jede Dame eine Orchidee erhalten. Und auch der gesamte Hallenschmuck durfte mitgenommen werden.

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