Endlich wieder flüssig
Geldbeutelwaschen in Rothenstadt

Ein Spaß - und das für einen guten Zweck: Am Aschermittwoch trafen sich wieder einige stilvoll gekleidete Herren in Rothenstadt, um ihre Geldbeutel nach der teuren Faschingszeit zu waschen und anschließend an der Leine zu trocknen. Der Erlös soll als Spende für den örtlichen Kindergarten dienen. Mit dabei: Günther Mayer (Zweiter von links), Lorenz Kiener (Dritter von links) und Stadtheimatpfleger Günter Alois Stadler (rechts). Bild: Dobmeier

Rothenstadt. Reim in die Fastenzeit: "Heit samma wieda alle beinand, in Rothenstadt am Waldnaabstrand. Langt's nei in eure Tasch'n, jetzt kumma zum Geldbeutlwasch'n", dichtete Günther Mayer am Aschermittwoch. Mit ihm und dem Sprecher des Stammtisches der Hösl-Bräu-Schänke, Lorenz Kiener, hatten sich wieder viele Gäste - teils stilvoll im Zylinder und Frack - zum Geldbeutelwaschen versammelt.

Zunächst stand eine Gedenkminute wegen des Bahnunglücks an. Stadtheimatpfleger Günter Alois Stadler dichtete anschließend: "Da Fasching und des schöne Leben - da homma zu viel Geld ausgegeben. Doch Gott sei Dank ein alter Brauch, der baut uns wieder auf." Schließlich dient das Ganze ja dazu, dass wieder Geld in die Börsen fließt. Ob's was bringt? Abwarten. Jedenfalls hatten die Wirtsleute Piroschka und Ernst Hösl etwas zum Essen bereitet: Schnitzel für die Fastenzeit (Bratheringe aus der Dose). Dazu floss Fastenbier. So gesehen, klappte das mit dem Flüssigwerden schon mal.
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