Erdkundelehrer entdeckt Brandbombe in der Nähe des Waldspielplatzes
Brandgefährlicher Fund aus dem 2. Weltkrieg

Diese englische Stabbrandbombe schlummerte über 60 Jahre im Boden, ganz in der Nähe des Waldspielplatzes. Bild: hfz

Zwar nicht hochexplosiv, aber doch brandgefährlich ist der Fund, den ein 35-jähriger Erdkundelehrer am Dienstag ganz in der Nähe des Waldspielplatzes machte. Er entdeckte im Waldboden eine Stabbrandbombe aus dem 2. Weltkrieg.

Vormittags in der Schule, nachmittags bei schönem Wetter mit dem Metallsuch-Detektor unterwegs. Der Pädagoge hat Erfahrung. Er erkannte schnell, was er am Dienstag, gegen 15.20 Uhr, im Waldboden in der Schustermooslohe aufgespürt hatte und verständigte sofort die Polizei. Er vermutete bei dem 55 Zentimeter langen, sechskantigen Metallrohr ein gefährliches Relikt aus dem 2. Weltkrieg.

Der Fundort liegt rund 100 Meter westlich des Waldparkplatzes, etwa 100 Meter von der Staatsstraße nach Parkstein entfernt, bestätigt Polizeisprecher Günther Burkhard. Die eingesetzten zehn Polizeibeamten konnten vor Ort ebenfalls nicht ausschließen, dass sie vor einem "sprengstoffverdächtigen Gegenstand" stehen. Sie sperrten das Gebiet weiträumig ab. Besucher des stark frequentierten Waldspielplatzes mussten das Gelände räumen. Aber erst nachdem das Sprengkommando aus Feucht das Rohr als englische Stabbrandbombe identifiziert hatte, gaben die Beamten Entwarnung: Es handelt sich nicht um eine scharfe Bombe mit Sprengkraft. Allenfalls hätte die Gefahr bestanden, dass sich der Brandbeschleuniger in der Bombe entzündet.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Feucht barg die Bombe und transportierte sie ab.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.