Erster Intensivpflegetag am Weidener Klinikum
Miteianander Stärke zeigen

Thomas Baldauf (von rechts), Michaela Hutzler und Andreas Faltlhauser organisieren den ersten Intensivpflegetag im Klinikum Weiden. Sie betonen, dass die Fortbildung die Zusammenarbeit von Ärzten und Pflegekräften fördern soll. Bild: Schönberger

Pflege kann nur funktionieren, wenn Ärzte und Pflegekräfte zusammenarbeiten. Genau dazu soll eine Fortbildung am Klinikum beitragen.

Der oberärztliche Leiter der interdisziplinären Intensivstation der Medizinischen Klinik I, Andreas Faltlhauser, betont: "Die Pflegefortbildung geht auf die Bedürfnisse der Pflege ein. Es geht nur, wenn Fachkräfte und Ärzte miteinander arbeiten. Mit der Pflege hat man einen wichtigen, mündigen Partner. Das Ziel ist, das Selbstbewusstsein unserer Kräfte zu stärken. Da wir der größte Ausbilder in der Region sind, wollen wir unseren Mitarbeitern ermöglichen, ihre Arbeitsqualität angemessen zu fördern."

Die Kliniken Nordoberpfalz AG veranstaltet im Klinikum am Donnerstag, 10. November, den ersten Intensivpflegetag, von 8.45 bis 17.30 Uhr. "Das ist eine Fortbildung für Pflegekräfte, die Medizin und Pflege miteinander verbindet", erklärt Pflegedirektor Thomas Baldauf. Es ist eine Fachweiterbildung mit Referenten aus ganz Deutschland, die ihr Fachwissen weitergeben. Folgende Themen werden bei dem Programm angerissen: Pflege von Patienten mit akutem Delir, Professionalisierung der Pflege, Frühmobilisation und Pflege und medizinische Therapie.

"Es haben sich 120 Teilnehmer angemeldet. Die Fachkräfte kommen aus unseren Kliniken von Tirschenreuth, Kemnath oder Waldsassen. Interessierte konnten sich aber auch extern anmelden", sagt Michaela Hutzler, pflegerische Zentrumsleitung der Intensivstationen im Klinikum. So kommen Teilnehmer aus Zwickau, Viechtach, Kelheim oder Erlangen. "Wegen der großen Nachfrage planen wir schon einen weiteren Intensivpflegetag für 2017."

Bereits seit Februar laufen die Vorbereitungen. "Durch die Überalterung in der Gesellschaft gibt es viele Herausforderungen zu bewältigen. Das geht nur, wenn man zusammenarbeitet", signalisiert Baldauf. Für die Veranstaltung gewann das Klinikum viele Sponsoren. "Alleine könnten wir das nicht stemmen", sagt Faltlhauser. Um diese zu würdigen, wird es neben dem Intensivpflegetag eine Industrieausstellung geben, welche die Teilnehmer in der Pause besuchen können.
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