Es gibt Geld vom Amt für den Schulstart
129 bedürftige Weidener nutzen 100-Euro-Anspruch

Der Countdown läuft: Am Dienstag beginnt das neue Schuljahr. Besonders aufgeregt dürften deshalb die Erstklässler sein. Weit über 300 Abc-Schützen gibt es im Stadtgebiet. Und sie alle gehen mit der entsprechenden Erstausstattung, sprich Ranzen, Schultüte & Co., in ihr neues Klassenzimmer. Wie kostspielig das sein kann, weiß Brigitte Roscher, Chefin des Bürofachmarkts an der Liebigstraße.

"Bis zu 1000 Euro können da schon mal zusammenkommen", sagt die Expertin. Das können sich nicht alle Familien leisten. Da das auch der Gesetzgeber weiß, gibt es den Anspruch für Eltern mit geringem Einkommen auf einen 100 Euro-Zuschuss für ihre Schulkinder (70 Euro zum 1. August, weitere 30 Euro zum 1. Februar) aus dem Bildungs- und Teilhabepaket.

Sozialamt: Weniger Anträge


Wer Hartz IV bezieht, stellt einen Antrag auf diesen Zuschuss beim Jobcenter. Andere wenden sich ans Sozialamt. "Unter Hartz-IV-Bezieherin ist diese Leistung sehr bekannt", weiß Monika Reichel, stellvertretende Leiterin des Jobcenters für Weiden und Neustadt. Die Augustzahlen liegen ihr noch nicht vor, dürften sich aber nur geringfügig unter denen vom Februar bewegen. Damals gingen 1100 Anträge beim Jobcenter ein.

Wer etwa Wohngeld oder Kinderzuschlag bezieht, beantragt den 100-Euro-Zuschuss, umgangssprachlich auch Schulstarterpaket genannt, beim Sozialamt der Stadt. 129 Weidener und damit 62 weniger als noch im Vorjahr stellten für kommendes Schuljahr einen entsprechenden Antrag, informiert Sozialdezernent Hermann Hubmann. Warum sich die Zahl der Antragsteller derart reduziert hat, kann er nicht sagen.

Kostenübersicht


Dafür kann der NT informieren, wie weit Eltern von Erstklässlern mit 100 Euro für die Erstausstattung kommen. Eine Kostenübersicht finden Sie auf Seite 23 .
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