Evangelische Gemeinde in Rothenstadt feiert an ungewöhnlichem Ort
Abflug zur Konfirmation

"Die Konfirmation macht deutlich, ihr seid flügge geworden." Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler demonstrierte dies im Gottesdienst zur Konfirmation in Rothenstadt symbolisch anhand eines Nestes.

Und das an einem besonderen Ort: Er begrüßte 15 Konfirmanden in der katholischen Kirche St. Marien. Aus Platzgründen war die evangelische Kirchengemeinde zum zweiten Mal nach etwa zehn Jahren in ökumenischer Verbundenheit in das größere katholische Gotteshaus ausgewichen. "Gewachsen sind Wille und Drang nach mehr Freiheit in der Konfirmandenfreizeit und im Alltag. Sowohl die Konfirmanden, Eltern, aber auch die Großeltern müssen loslassen. Um mit dem Bild des Nestes zu sprechen, brauchen wir vor allem Gott, um hinauszufliegen", sagte der Pfarrer. Es gelte zukünftig, die Möglichkeiten zu entdecken, die wunderbaren Gaben und Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Im 5. Buch Mose heiße es dazu: "Gott geht mit uns um wie ein Adler, der seine Jungen fliegen lehrt. Der wirft sie aus dem Nest, begleitet ihren Flug, und wenn sie fallen, ist er da. Er bereitet seine Schwingen unter ihnen aus und fängt sie auf."
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