Fachakademie für Sozialpädagogik verabschiedet 30 Erzieherinnen und Erzieher
Abschlussfeier mit Wow-Effekt

Nun warten neue Aufgaben und interessante Herausforderungen auf die Erzieher und Erzieherinnen. Schulleiter Karlheinz Binner (rechts), Lehrerin Angela Wittmann (links) und Caritasdirektor Dr. Roland Batz (Zweiter von links) gratulieren den Absolventen der Fachakademie für Sozialpädagogik. Bild: ppzi

Der Beruf der Erzieher ist aufgabenorientiert, nicht zeitorientiert. Ganz schön anstrengend kann er werden. 30 Absolventen und Absolventinnen sind nun dafür gerüstet.

"FakS und fertig", so lautete das Thema des Abschlusses. Jedoch wurde ganz schnell ein "FakS und los" daraus, denn erst jetzt haben die Absolventen das Rüstzeug an der Hand, immer wieder neu und anders Erzieher zu werden. FakS steht übrigens für Fachakademie für Sozialpädagogik.

Gute Berufsaussichten


Sektempfang und Trommelwirbel auf dem Cajòn eröffneten die Abschlussfeier der kirchlichen Fachakademie für Sozialpädagogik Weiden. Durch das Programm führten Kathrin und Elisa aus dem zweiten Studienjahr. Dabei banden sie alle Anwesenden mit ein, und die Gäste hatten sichtlich Spaß daran. Sie mussten applaudieren oder "Wow" rufen, wenn die Moderatorinnen ein entsprechendes Schild hochhielten.

29 Studierende im zweiten Studienjahr erhielten ihre Zeugnisse. Dabei hatten über 50 Prozent eine Eins vor dem Komma. Danach verabschiedete Schulleiter Karlheinz Binner die 30 Absolventen, die das erlernte Wissen nun in absehbarer Zeit in der Praxis anwenden können. "Wer etwas Flexibilität mitbringt, findet eine geeignete Stelle. Dieses Jahr waren die Chancen, angestellt zu werden, gut. Die meisten sind in der Region untergekommen, manche auch in Regensburg oder Bayreuth", erklärte der Fachakademieleiter in seiner Ansprache.

"Die Ausbildung war abwechslungsreich, vielfältig - und vor allem die Arbeit mit Menschen hat mir viel Spaß gemacht", sagte Katja Butz. "Jetzt freue ich mich auf den Arbeitsalltag, selbstständiges Arbeiten, das Umsetzen der Theorie in die Praxis und darauf, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen", freute sich Absolvent Fabian Daubner. Auf die Frage, warum ihr der Beruf so gut gefällt, entgegnete Christiane Steil: "Er ist vielfältig, man kann in verschiedenen Bereichen arbeiten, und es gibt nichts Schöneres, als die Dankbarkeit und das Lächeln eines Kindes zu sehen."

Für den stellvertretenden Schulleiter Anton Amberger, Freiherr von Wittgenstein, gab es zum Abschied Standing Ovations. "Mit ihm verlässt uns ein äußert beliebter Lehrer, eine tragende Persönlichkeit in allen Bereichen", erklärte Binner. Sein Dank galt außerdem seinem Team, den Lehrkräften und den Vertretern der Caritas.
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