Faschingsendspurt in Weiden
Das letzte Halla

Der Regen machte den Weidenern am Faschingsdienstag kaum etwas aus. "Nur die Harten kommen in den Garten", lobte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß die Bürger, die mit ihm zusammen auf den Endspurt des Faschings anstießen. Bilder: Götz (4)

Erst geht's im Neuen Rathaus rund. Dann vor dem Alten, wo Weidens Narren einen ebenso feuchten wie fröhlichen Faschingsendspurt im Regen feiern.

"Alles hat ein Ende - nur die Wurst hat zwei." Somit endet laut Oberbürgermeister Kurt Seggewiß auch die schönste närrische Zeit - und in diesem Jahr die Regentschaft von Prinzessin Ilona I. und Prinz Christian I. Am Dienstagvormittag gab das Paar beim Rathausfasching deshalb Stadtkasse und Stadtschlüssel an den OB zurück. "Mit 2,43 Euro sind wir nicht weit gekommen", erklärte der Prinz bei der symbolischen Übergabe der Kasse. Nächstes Jahr hoffe man zumindest auf drei Euro. Seggewiß bedankte sich bei allen Mitgliedern der Narrhalla für ihr Engagement. "Ihr habt die Bude gerockt", betonte er gegenüber der Kinder- und der Jugendgarde, die sich auch mit ihren Auftritten von ihrer besten Seite zeigten.

Am Nachmittag feierte der Oberbürgermeister als Napoleon verkleidet mit den Weidenern am Oberen Markt vor dem Alten Rathaus weiter. Noch ein wenig bunter als die Kostüme der Faschingsfans waren ihre Regenschirme. Von dem schlechten Wetter ließen sich die Maschkerer die Party aber nicht vermiesen. Die Band "D' Lausnigl" und die Narrhalla Weiden spielten sich von ihren überdachten Bühnen gegenseitig die Bälle zu: Erst der Auftritt der Kindergarde auf der einen Seite des Platzes, dann Musik der Band auf der anderen. Eine kleine Hexe genoss ihre Zuckerwatte, ein älterer Mann in zivil, aber mit hochgezogenen Superman-Socken, schlenderte vorbei, während Regenschirme im Takt mit der Jugendgarde wippten. Begeistert war das Publikum, als Seggewiß und sein Stellvertreter Lothar Höher zum Mikrofon griffen und vom "Griechischen Wein" sangen. Ab und zu mussten sie in den Text spicken, ihr Gesang konnte sich aber durchaus sehen beziehungsweise hören lassen.
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