Feuerwehrleute stellen sich ätzender Arbeit
Neun neue Spezialkräfte für Chemieunfälle

Bei der Feuerwehr Weiden ist ein überregional zuständiger "Gerätewagen-Gefahrgut" stationiert. Für Einsätze beim Freiwerden giftiger oder ätzender Stoffe sind aber speziell ausgebildete Kräfte erforderlich. Einen Tag lang schulten daher die Ausbilder Ronny Pressl und Tobias Kloppmann neun Teilnehmer im Umgang mit Chemikalienschutzanzügen (CSA). Nach einer umfangreichen Theorieeinführung stand eine Gewöhnungsübung auf dem Plan, bei dem die Männer das erste Mal den Anzug kennenlernten. Für die bereits ausgebildeten Atemschutzgeräteträger bedeutete dieser Spezialanzug weitere körperliche und psychische Belastungen. Diese resultieren aus dem Hitzestau, aus der eingeschränkten Beweglichkeit und dem Umstand, dass man sich nicht selbst aus dem Anzug befreien kann. Im Anschluss standen unter anderem eine Einsatzübung mit Gefahrgut, eine Dekontamination der CSA-Träger und ein Notfalltraining auf dem Ausbildungsplan. Mit Erfolg teilgenommen haben: Jürgen Fenk (Feuerwehr Frauenricht), Daniel Fijalkowski, Florian Urbanik, Manuel Kraus, Michael Hösl, Andre Benker, Michael Nieft, Alexander Walenta und Christian Hanauer (alle Feuerwehr Weiden).

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